Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schoute - Sole
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1795908
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1799541
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Siehoussin , 
Siciolante , 
Girolamo. 
3) Ali Pascha, schöner Stahlstich in Wolfi's Conversatinus- 
Lexicon, 4. 
lg) Der Kopf eines Kindes, Studie nach Bloemaert, 4. 
5) Eine im Gebetbuche lesende Frau, nach einem schönen 
Genrehilde von Wickeberg, 1844 für den Leipziger Iiunst- 
Verein gestochen, k]. fol. 
6) Eine Dame mit_abgenommener Maske, 4. 
7) Camilla, nach einem Bilde von Palma sen., für das Taschen- 
buch Vielliebchen, Leipzig 1845 gestochen, 12. 
8) Der tiefe Grund zwischen Hohnstein und Schandau, nach 
Richter, 4. 
SiChOÜSSiÜ; Pq nennt Fiorillo (Kleine Schriften II. 94) einen Hu- 
pferstecher, welcher nach S. Bourdon exne hl. Familie gestochen 
habe, die dann Februitzi sehr genau copirte. Diese beiden Namen 
scheinen nicht orthographisch zu seyn. 
Sichrist, s. Sigrist. 
Stchtberg, GlllGS von, s. Siehurg, 
8101113110, der Beiname mehrere Künstler, deren Familienname un- 
bekannt ist. Ein Anastasio wurde 1509 nach Genua berufen. 
wo ihm verschiedene ölfentliche {Xrbeiten und Reparaturen! über- 
tragenwurden. Vasari erwähnt eines Angela Siciliano, und 
lobt dessen Gruppe der Magdalena von vier Engeln unterstützt 
im Dome zu Mailand. Er fertigte auch die Zeichnung zum Por- 
tale von S. Celso. Titi kennt einen Francesco Sicilianu, 
der für die Kirchen Roms mehrere Bildwerlse lieferte. Er rühmt 
namentlich ein Basrelief der Geburt Christi, womit sich derKünst- 
ler mehrere Jahre beschäftigte. Auch eines Jacopo Siciliano 
erwähnt er, von welchen er in St. Susaua ein Gemälde sah. 
Dann fiihrten auch Filippo Planzone, J. Bernardin, Ludgvico 
Roderico und Tommaso Laureti den Beinamen Siciliano. 
Slßlülantß, GITOIQIUO, Maler von Sermonetn, und daher gewöhn- 
lich Siciolante da Sermoneta genannt. war anfangs Schüler von 
Liouardo da Pistoja, kam aberudann unter Leitung des Perino 
del Vaga, der, wie Leonardo, Anhanger der römischen Schule war. 
Lanzi, welcher früher glaubte, der Künstler heisse G. Seri, nennt 
ihn daher einen Ralfaelisten, welcher seiner glücklichen Nach- 
ahmung des Schulenhauptes wegen mit Sanzio's Schülern verglic- 
chen werden könne, besonders in Oelbildern, wie im Marterthum 
der h]. Lucia in St. Maria Maggiore, in der Verklärung in Ara- 
Celi, in der Geburt Christi in St. Maria della Pace, einem Bilde, 
welches F!" äusserst amnuthig in der Kirche zu Osimo wiederholt 
habe. Die drei zuerst genannten Gemälde sind in Kirchen Iloms. 
In der Sala Regie des Vatikan malte er die Besiegung und Ge- 
fangennehmung des longobardischen Königs Astolf durch Pipin 
in Fl-esko, und andere Bilder dieser Art sieht man in der 15ten 
Loggia und in der Torre (ll _Borg1a. Diese sind aber Werke, die 
bereits das Gepräge des Yerfalls der Kunst tragen. S0 Wie denn 
überhaupt das Loh_ Lanzfs zu mässigen ist, da Sermoneta mehr 
der Richtung des Mlchel Angeln, als jener von Rafael folgte. Lanzi 
zählt aber die genannten lhlder nicht zu den Hauptwerken de! 
Meisters; als solches erklärt er das Hochaltarblatt der Kirche des 
lil. Bartolomäus zu Anconn, Wo Siciolante die h]. Jungfrau auf
        

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