Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schoute - Sole
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1795908
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1799537
SlCltBm, COPIIGIIUS van, wird von einigen früheren Schriftstellern 
unter die Formschneider und Hupferstecher des .16. Jahrhunderts 
gezählt, und Basar; will wissen, dass er über 6000 Blätter gesto- 
chen hnbe. Diese Angabe ist ohne allen Grund. Es hat wahr- 
scheinlich nie ein Cornelius v. Sichern gelebt, wie auch Malpä 
vermuthete. Dieser wollte aber auch den Carl v. Sichem aus der 
Liste streichen, so wie einige syätere Schriftsteller. Ueber diese 
Verhältnisse haben wir schon, im Artikel des Carl und Christoph 
van Sichern unsere Meinung ausgesprochen. 
Smhem, P.  V-, nenntBenard im Cabinet Paignon-Dijonval einen 
Formschneider, von welchem man das Bildniss eines Mannes mit 
Baret auf dem Hnpfe und einem Handschuhe in der Hand kenne. 
Diess ist sicher das Bildniss des bayerischen Landhofmeisters Ono 
Heinrich von Schwarzenberg, welches_Christoph van Sichem ge- 
schnitten hat, Nro. 17 unsers Verzeichmsses. 
Slchem, GBOPg Van, soll ein Formschneider heissen, oder viel- 
mehr ein unbekannter Monogrzunmist, welcher 1576 den Todtenl 
tanz von Hans Bock und Hugo Iilauber geschnitten hat. Er be- 
steht in 75 Blättern mit den Buchstaben GS. und dem Messer- 
chen. Audere wollen darunter einen Georg Schemxn oderSchom 
verstehen. Auch Georg Scharfenberg könnte der Schneider seyn. 
Sißhßm, Ludwig Van, nennen einige irrrig den Ludwig von Sie- 
gen, den Erfinder der Schablsunst. 
Sichichi, Ludovico del Monte di S. Giuliano, Maler, blühte 
in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Er war ein Gcistsicher, 
hatte aber auch als Künstler Ruf. 
Slßhling, LEIZEIPUS GOtlällßb, Iiupferstecher vonNiirnberg, wurde 
1812 geboren, und an der Kunstschule der genannten Stadt heran- 
Wgebildet, bis er 1855 nach München sich begab, um unter Leitung 
des Professors Axnslcr im Stiche sich zu üben. Sichling gehört 
Zu den bessten Schülern dieses berühmten Meisters, und hat sich 
bereits durch mehrere Blätter vortheilhaft bekannt gemacht, worun- 
ter wir besonders die Iiupferstiche rechnen. Er lieferte auch eine 
bedeutende Anzahl von Arbeiten in Stahl, wie fur HaufPs summt- 
llclle Werke, Stuttgart 1857; fiir das Conversations-Lexicon von 
Woltf, Leipzig 1857; für Gavard's Galeries hist. de Versailles etc. 
lll dem letztgenannten Prachtwerlse ist von ihm das Bildniss des 
IlCYIOgS-lohaun von Bourgogne nach Steubenjenes des Herzogs Louis 
von Orleans; nach demselben, solche der Gräfin H. von Boussu, 
nach Van Maes, des Herzogs Carl Ludwig von Bayern, nach A. 
Van Dycll, des Kaisers Keopold 1., nach einem gleichzeitigen Ge- 
mälde, des Franz VI. von Larochcfoucault, nach einem gleich- 
zelllge" Bilde, des Malers Murillo, nach diesem, des Cardinal 
V01! llßll, nach einem Bilde von 1679, des Königs Wilhelm lll. 
VOR England. nach Ch. de Beauregard, des Johann Jakob und Jo. 
hann Bultasar lieller nach Rigaud etC- 
1) Büste Napoleorrs, nach dem Tode von 1). Calamata gefer- 
ligßl, Schöner Stahlstich, gr. tol.  
Es gibt Abdrücke vor der Schrift auf Scxclenpnpier. 
2) W. von Giithe, Brustbild nach Dawe, kl. fol.  
Es gibt Abdriiche vor der Schrift.
        

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