Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schoute - Sole
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1795908
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1799456
Siboga. 
Joh. 
Battista. 
3113 
56) (P-l Das Wappen" einer Patrizier Familie. In dem mit 
einem Helme gezierten Schilde sind drei Raben, und alle- 
gnrisehe Figuren und vier Genien umgeben ihn. In de? 
Mitte unten ist das Zeichen. Ein schönes Blatt und von 
grosser Seltenheit. H. 4 Z. 5 L., Br. 2 Z. 11 L. 
57) (P.  Ein anderes Wappen einer Patrizier-Familie, von zwei 
Thermen und vier Genien umgeben, welche verschiedene 
Instrumente spielen. Ein eben so schönes Blättchen und 
von grosser Seltenheit. H. 4 Z. 1 L., Br. 2 Z. 8 L. 
38)  Eine Harte von Ungarn, mit dem Wappen des Landes. 
Im Schilde steht: Tutivs Vngariae et Transylvn- 
niae etc. Delincatio. Unten in der Mitte etwas nach 
rechts steht: Johann Sibmacher Norimb. faciebat et excucl. 
H. 9 Z. 6 L., Br.18 Z- 23 L. 
59) (H) Eine andere Karte von Ungarn. Unten links auf einer 
Tafel steht: Hvngaria, und das Wappen dariiber. In 
der Mitte liest man: Johan Sihmacher "Norixnb. faciebat et 
excud. H. 9 Z. 9 L., Br. 13 Z. 
Siboga, 
Disegna. 
Sibrechts , 
Siebrcchts 
oder Siebercchts. 
Sicard, 
den 
folgenden Artikel. 
Sxcardi, Lllßa, Zeichner und Maler, geb. zu Avignon um 1'316, 
bildete sich "in Paris zum Iiiinstler heran, und gelangte zu grossem 
Rufe, den er sich vornehmlich durch seine humoristischen Genre- 
bilder erwarb. Er malte auch Bildnisse und andere Darstellungen 
in Oel und Email, besonders in seiner früheren Zeit, und erfreute 
sich auch damit des Beilalls. Einen Theil seiner Werke machen 
die Scenen aus der cornischen Oper aus, so wie denn überhaupt 
die Bühne auf die liunstweise Sicardi's Einlluss übte. Unter den 
früheren gerühniten Bildern (15041 nennen wir eine Scene, wie 
Pierrot mit dem Ragout sich den Mund verbrennt, während sein 
Bube weislich den Bissen bläst, und die Frau über den Alten 
lacht. Dieses zart vollendete Bildchen hat Mecou geistreich in 
Punktirmanier gestochen. Ein anderesGemälde stellt dieses pfitlige 
Söhnchen vor, wie es zum Entzücken der Nlutter dem Vater Lecke- 
reien aus der Tasche stiehlt. Ein weiteres Bild bringt Kinder zur 
Sßlwll, die, mit Eselsohren und angehefteten Zetteln bestraft, den- 
noch Töpfe mit Eingemachten: benaschen. Die Werke dieser Art 
wurden als originell bezeichnet, und in der Darstellung wollte 
man eine besondere wVis eornicaw erkennen. Ausser dem oben 
genannten Blatte von Mecou haben wir noch viele andere Bilder 
im Stiche, unter den Titeln: O! che Boccone, gest. von Burek; 
Oh, che Gllälol. gest. von Copia; Coxnme la truvate? gest- von 
Burles und Cßpia; Oh, che Fortune! gest. von Bouqllßt- Diese 
vier Blätter erschienen anfangs mit Sicardfs eigener Adresse (ches 
Sieardi 51 Paris). dann kamen die Platten in den Besitz der 
Iiunsthandlung des Mr. Jean, früher Mondhare et L. Bonnet. 
Sicardi starb um 1325. 
Sicc. , Job. 
mit J. B. 
nennt Fiissly 
Pex-suu ist. 
Battista , 
Secchi Eine 
einen 
Maler, 
welcher 
aber
        

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