Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schoute - Sole
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1795908
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1799382
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Slxepken. 
Shörxwrin, 
William. 
Shepkcn , 
Schaepken. 
Sheppßrd. B", nennt Füssly einen englischen Kilpferstecher, von 
welchem sich ein Bildniss des Königs Johann finde, ful. Er lililt 
ihn für Eine Person mit C. Shepherd, der um 1730 Bildnisse ga- 
ätzt hat; 
Um! das Maas der Vermuthungen voll zu machen setzen wir 
bei, dass beide sich vielleicht in unserm G. Shepheard coneentriren. 
Sherlock, Wdham, Iiupferstecher, wurde um 1740 geboren, und 
in London herangebildet, wo er als ausübendcr Künstler thiilig 
war. Es finden sich von ihm landschaftliche Blätter, Bildnisse 
und andere Darstellungen. Starb um 1795- 
1) Das Bildniss des alten Bischofs Huadly, Copie nach W. 
Hollar, h]. ful. 
2) Eine Scheune (la grange) nach Pillement, gr. qu. ful. 
SllerWlÜ, William, Zeichner und Kupferstecher, der Sohn eines 
englischen Geistlichen, wurde um 1650 zu Wellington (Herfordshire) 
geboren, und unter unbekannten Verhältnissen herangehildet Er 
übte in London seine Kunst, und obgleich er dieselbe nicht mit 
Auszeichnung trieb, so erlangte er dennoch den Titel eines Kupfer- 
stechers des liöxiigs. Diese seltene Ehre wurde sonst nur ausge- 
zeichneten Künstlern zu Theil, so dass SlCll Sherwin sicher besnn. 
derer Protektion erfreut zu haben scheint. Es finden sich ziemlich 
viele Blätter von ihm, wovon die meisten nur im Machwerhe Ver- 
dienste haben, die wenigsten auch im Uebrigen zu emplehlen sind. 
Dann ist Sherwin auch einer der ersten, welche Blätter in 
schwarzer Manier geliefert haben. Er bediente sich bei der Zu- 
bereitung der Platte einer Feile , da er das Verfahren des Prinzen 
Rupert nicht kannte. Dieser hatte aber einen Bedienten im Ver- 
dacht der Entdeckung des Geheimnisses, bis sich Sherwm an den 
Prinzen wendete und ihm seinlnstrument vorzelgte. Jetzt schenkte 
ihm Rupert eine gekerbte Walze. Die Schwarzkunsthliitter Sher- 
win's sind als Incunabeln der genannten Manier zu betrachten. 
Dieselben schätzt daher nur der Iicnner, da sie noch unvollkom- 
men erscheinen. Sherwin starb um 1715- 
Blätter in schwarzer Manier. 
1) Charles Lord Gerard (Maclesfield) in Rüstung mit langen 
Haaren. Medaillen, W. Sherwin fe. H. 14 Z. 7 L.. Br. 
u Z. 9 L. 
2) Georg Monqk, Herzog von Alhermale, von vorn genommen 
und in Rüstung dargestellt. James Hoar jun, Guil. Sher- 
win fec. cum privil. H. 14 Z. 7 L.. Br. 11 Z. g L. 
Dieses Blatt ist von guter Wirkung, aber zu schwarz. 
Die Behandlung ist in beiden ganz eigenthiimlich und 
unsicher. 
5) Die Madonna della Sedia, nach RafaePs Bild in der Gallerie 
des Herzogs von Wellington, aber von der Gegenseite. 
Auch der Johannes fehlt. Schlecht gearbeitet. und von 
keiner grosscn Wlrliung- Graf L. de Laborde kannte es 
nicht. Oval, lsl- fel- 
Grabstichelarbeiten. 
4) Carl ILM König von England, fol. 
5) Dr. William Vermon. Ad vivum del. 1671, lul.
        

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