Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schoute - Sole
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1795908
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1799261
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Seymoxlr , 
James. 
Sezenius, 
Vnlcntin. 
SGyIIIOUT, James; Thiernxaler, geboren zu London 1702, war der 
Sohn eines Banquiers, welcher zu seinem Vergnügen gleiche [Kunst 
übte. Er malte Jagden und Pferderennen. so wie einzelne Pferde, 
deren Natur er genau studirt hatte. Nur Stubhs und Reinagle 
sollen ihn übertroffen haben. T. Burford stach nach ihm eine 
Folge von Jagdstiicken und Pferderennen, B. [Iouston eine Folge 
von 12 Blättern mit Bildnisse von Rennpferden. 
Seymour starb 1752. 
Sßymour, Edward: Portraitmaler._ arbeitete in der ersten Hälfte 
des 17: Jahrhunderts. Er malte Bildnisse in der Weise Knellerk 
und llichardsonk, die er sklavisch nacliahmte. Starb 1657. 
Seymßur, ein englischer Oberst, diente unter der Regierung der 
Königin Anna. Er malte Bildnisse beruhmter Männer in Miniatur. 
Seymour, Alffßd, Zeichner und Iiupferstecher, der moderne eng- 
lische Ilogarth, ist durch eine Reihe von humoristischen Darstel- 
lungen bekannt, die ungemein geistreich aufgefasst sind. Er fer- 
tigte viele Zeichnungen zur Illustration belletristischer Werke, 
wie für die Pickwick Pnpers von Booz u. s. w.  
Dann radirte dieser Meister mehrere seiner Zeichnungen in 
Iiupler, welche eine interessante Augenlust gewahren, wie die 
Sammlung unter dem Titel: 
Seymoux-"s humorougs slsetches, eomprising Eight  six exceedingly 
clever and amusing Carikature btehmgs, illust. byAlfrecl Crowquill, 
2 Voll. London 1841, roy. 8. 
Seyst, Hendrick Van; Maler, ist nach seinen Lebensverhältnissen 
unbekannt. Er erscheint 1508 im Verzeichnisse der Bruderschaft 
des hl. Lukas zu Antwerpen, lebte aber noch 1522. 
Seyter , 
Daniel, 
Syder. 
sßyWald, Maler, dessen Lebensverhäitnissen nnbekannt sind, In 
der Gallerie Lichtenstein zu Wien sind zwei Portriite von ihm. 
Diese Bilder sind mit ungemeinem Fleisse ffollendet; man kann die 
Barthärchen zählen und durch das Vergrosserungsglas in die Pu- 
ren der Haut hineinblicken. 
Solche Bilder malte C. Seibold oder Seybold, der lange in 
Wien lebte, und unser Seywald scheint mit ihm Eine Person 
zu seyn. 
Sezenlus: Valültlfl; Iiupferstecher, arbeitete in der ersten Hälfte 
des 17. Jahrhunderts in Italien, und Christ und Malpd nennen ihn 
vielleicht irrig einen Deutschen. Heineche nennt einen Valentin 
Sebenzanus als liupferstecher, wvelchem er ein Munogramm V. S. 
beilegt, dessen sich auch unser V. Sezcnius bedient. Das Blatt, 
von welchem lflemecke, Nachrichten II. 441., spricht, stellt die 
Verlobung Murlä nach Batizel dar. S0 dass das Monogramm auch 
Sauti Vrbinas bedeuten konnte. Der Stecher ist wahrscheinlich 
Martin Rota Sebcnzano. 
Von unserm Sezenius. den Christ und Malpö mit Unrecht 
einen mittelmässigen Meister nennen, haben wir kleine niedliche 
Blätter, die eine Folge zu bilden scheinen. Eines derselben stellt 
einen liittcr mit cinvr Dann: vor, wie sie sich unter dem ßaurnc
        

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