Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schoute - Sole
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1795908
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1799239
SeyREn-th, 
Christian 
Michael. 
i 
Seyifer, 
August. 
321 
SCyEüflLll,.Clll'lStlan ivilßllüel, Maler, geb. zu Dresden 175i'. 
11111536 SIClI in seiner Jugend dem llandelsstande widmen, und 
schrieb auch Bücher über kaufmännische Gegenstände. im Zeich- 
nen und Malen war er sein eigener Lehrer, brachte es aber auch 
lllCill sehr weit. Er malte sogenannte Quodlibets, sowohl in Was- 
serfarben als in Oel, und zierte dieselben mit Prospekten und 
Flguren. Lebte noch um 1812. Der obige Seylfarth könnte sein 
Sohn seyn, oder ein Verwandter.  
Seyüiarth; L4 Iiupferstecher zu London, ein jetzt lebender Kiinst- 
ler, ist durch mehrere pittorcske Ansichten bekannt. Er leistet 
"11 Landschaftslhchc Vorziigliches. Dieser Künstler scheint ein 
Verwandter des obigen Seytiarth aus Dresden zu seyn. S. auch 
den folgenden Artikel. 
Sßyifarth, Louise MP8, Malerin, geborne L. Sharpe, wahrschein- 
lißh die Gattin des Obigen, gehört zu den bcsstcn Aquarellmale- 
rinnen, die jetzt in London leben. Sie ist wahrscheinlich mit der 
MmmSeitliarth, die wir oben erwähnt haben, Eine Person. Unsere 
Mrs. Seytfarth malt Genrebildei- und historische Darstellungen in 
VVasserfarben , und ist schon friiher unter ihrem Familiennamen 
vortheilhaft bekannt geworden. Sie ist Mitglied der Suciety nf 
Painters in Water Colours, In dem Verzeichnisse der Nlitglieder 
dieser Gesellschaft von 1340 erscheint sie unter dem Namen: Lnto 
Miss L. Sharpe, und mit der Adresse: Dresden, and 45 Howland 
 street. 
SeyH-er 9 August, Zeichner, Maler und Iiupfcrstccher, wurde 1774 
z1_l Laulifen am Neckar geboren, und in Stuttgart herangebildet, 
bis er 1802 nach Wien sich begab, vvo er erst seine eigentliche 
Iiünstlei-laufbahn betrat. Die Folge von 6 Blättern nach Iilolitnr 
mßßhte ihn als Radirer sehr vortheilhaft bekannt, und von dieser 
Zeit lieferte er verschiedene Blätter, die seinen Beruf zum Iiünst- 
19)" entschieden aussprachen. Sie sind meistens in WoolleVs Ma- 
mßr behandelt, und mit grnsser Sicherheit gestochen. Er fertigte 
auch Viele Zeichnungen in Bieter und Aquarell, und zuletzt brachte 
er esflußh noch in der Oelmalerei zu nicht geringer Uehung, 
obglelcll er als Maler nur zu den Dilettanten gezählt werden kann. 
Seytfer blieb etliche Jahre in Wien, endlich aber kehrte er 
als Hofkllpferstecher nach Stuttgart zurück wo er zuletzt auch 
die Stelle eines Inspektors der königlichen Iiupferstichsammlung 
bekleidete. E;- starb 1345,  
i) Absicht der Burg l-Iohenstaufen in Wiirtemberg, nach der Na- 
h" 1'011 ihm selbst gezeichnet, gr. qu, fnl. 
2) 5115195! des Stammschlosses YViirtemberg. reiche und grväiß 
Lalldschafli so wie das obi e Blatt nach eigener Zeichnung 
l1Fß11 und sicher radirt 181g, s. gr. qu. fol. 
5) 5115111111 1'011 Canstatt und vom Neckerthal. 5811561" del- et 
sc., gr. fol.  
4) Der Sauerbrunnen bei Canstatt. Id. del. et. so" 81" fol- 
5) Eine Ansicht V01! Tübingen, sehr malerisch radirt, 1111- ful. 
6) Die Wurmlinger Capelle bei Tübingen, fol. 
7) Eine Folge von 6 radirten Landschaften mit Figuren und 
Gebirgen, nach M. Molitor, lil. qu. fol. 
8) Eine Folge von landschaftlichen Studien, nach Zeichnungen 
Vßu C. Lorrain, 12 Blätter, qu. fol. 
Witwen  13a. XVI. 21
        

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