Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schoute - Sole
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1795908
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1799181
31b 
Severn , 
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begab. Später liess er sich in Verona nieder, und malte da für 
Kirchen und Paläste. Starb 170g im 35. Jahre. 
Severn, James, Historien- und Genremaler zu London, widmete 
sich in seinerJugend derSehmelzmalex-ei. und lieferte hierin bereits 
ausgezeichnete Arbeitens als er anfing, sich ausschliesslich mit der 
Technik in Oel zu beschäftigen. Severn übte sich nämlich schon 
lrühe mit allem Flexsse im Zeichnen und im Componiren, und 
1330 war er derjenige unter den jungen Künstlern, welcher die 
goldene Medaille für die besste historische Composition igewann. 
Die Aufgabe war aus Spencer's nFairy Queenu entnommen, und 
es musste die Höhle der Verzweiflung dargestellt werden. Hierauf 
führte Severn noch mehrere andere preiswiirdigeZeichnungen aus, 
und 1825 hatte er bereits in der Oelmalerei grosse Vortheile er- 
langt. Er führte jetzt mehrere Gemälde aus, die mit allem Bei- 
talle belohnt wurden, endlich aber ging er nach Italien, und lebte 
da mehrere Jahre der Iiunst, meistens in Venedig, so dass sich 
 auch in seinen Werken ein entschiedener Einfluss der venetiani- 
scheu Schule kund gibt. Severn fühlte sich überhaupt von der 
italienischen Kunst in hohem Grade angezogen, da ihm ein tiefes 
Gefühl für dieselbeinnevyohnt.  
Wir haben von diesem Meister trefflich componirte und ge- 
zeichnete Bilder. Sie sind auch in der Färbung von grusser Zart- 
heit, öfters in einem dunklen Goldton durchgeführt. Eine grosse 
Kraft der Farbe suchte er selten zu entwickeln. Severn ist einer 
derjenigen Künstler, welche in der neuesten Zeit den Palast von 
von Westminster. oder die neuen Parlamentshiiuser mit Fresken 
zierten. Sie sendeten zu diesem Zwecke Cartons ein, welche 1844 
in lithographirten Abbildungen erschienen, unter dem Titel: The 
Prize Cartoons, 11 Blätter, gr. fol. 
Severn ist auch eines der Mitglieder des Londoner Etching 
Club. Die Erzeugnisse desselben erschienen 1844 in einem Hefte 
mit 60 Blättern nebst Text. Dieses Werk hat den Titel: Etched 
Throughts. By the Members of etching club. London 18.14, roy. d. 
SÜVÜTO; Bildhauer von Ravenna, blühte im 16. Jahrhunderte zu Pa- 
dua, und hatte das Lob eines tüchtigen Künstlers. In der äusse- 
ren Capelle des heil. Anton daselbst ist von ihm eine schöne Sta- 
tue des 'I'äufers Johannes. 
SÜVÜTQ, heisst im Manuscripte von Baldi ein Maler von Bologna, 
welcher den Lippe Dalmasio zum Lehrer hatte. Doch kennt man 
kein Bild von ihm. Er muss um 1460 geblüht haben.  
SGVCPO: Bemßfldü, PPIDCIPB dl San, Ikiunstliebhaber von Nea- 
pel, lieferte verschiedene Iiunstarbeiten, namentlich in der En- 
caustik. Eines seiner encaustischen Gemälde schickte er der Iiai- 
serin Maria Theresia, welche es in der Gallerie des Belvedere auf. 
stellen liess. Es stellt eine heil. Familie vor, aber wie es scheint 
nicht von ihm gemalt; denn auf der Rückseite steht! Giuseppe 
Pesce Romano dcpinx. in Napoli- 1758- Dann machte dieser Prinz 
auch Versuche im Farbendruche, in der Glasfärberei u. s. w. 
Starb 1771. 
SGVCPOIII, GIIISBPPÜ; Mal", wird von Titi erwähnt, ohne Zeit- 
bestimmung. Nach der Angabe dieses Schriftstellers sind in einer 
Capelle von St. Prassede m Rom ltistorische Darstellungen von 
diesem Severoni.
        

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