Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schoute - Sole
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1795908
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1799122
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SenpeL 
Seussilus , 
wßorhnnnes. 
Seupe1 , Maler, 
stücka. 
lebte um 
1804 
in 
Petersburg. 
Er malie 
Thieri 
Scur oder 
Sueur. 
la 
Soer , 
heisscn 
Dallawny 
und 
Fiorillu 
den 
Te 
SCUITG, Nlaler, arbeitete um 1750 zu Rheims. Varin stach in" die- 
sem Jahre das Bildniss gles Canouicus Parchappe du Viynay 
nach ihm.  
Dann soll Seurre selbst in Iiupfer radirt haben, wie Füaaly 
nach einer handschriftlichen Notiz angibt. 
SCUITÜ, Porzellanmaler. arbeiten? um 1810 in Paris. 
Seurre, Berrwrd Gabrlel, Bildhauer, geb. zu Paris 1:93, War 
Schüler von Cartellier, und bald einer rler gcachtetsteti liiitistler 
der französischen Capitale. Er gewann 1313 beim Coneurs des 
Institutes den grossen Preis der Seulptur, (ler ihn in den Stand 
setzte seine weiteren Studien in Rom zu vollenden. Man verdankt 
diesem Meister eine ziemliche Anzahl schöner Bildwerlse, die er 
theilweise im Auftrage des Minister-intus ausliihrte. "In Trianoh 
ist von Seurre die Statue einer Badenden, 1321; vollendet. lxn 
Jahre 182? fertigte er für die Kirche der Sbrbunne eine Statue 
der hl. Barbara, und ein weiterer Auftrag des lt. Nlinisteriulns 
hatte die Ausführung einer Statue zur Folge, welche die Sylvia 
vorstellt. u-ic sie den Tod ihres Hirsehes beweint. Auf einem Altare 
der Magdalenenliirche zu Paris sieht man seit 1838 eine Statue 
der hl. Jungfrau. Das ansgedehnteste YVerli des Iiiinstlers ist aber 
das Siegesgesparln auf dem Triumphbogen de 1' Etuile, wumit er 
schon 1830 vom Ministerium des Innern beauftragt wurde. welches 
aber erst 1858 der Vollendung entgegen ging. Sein Werk ist auch 
das Basrelief. welches den Sieg bei Abultir vorstellt, eine tretlliehß 
nml bewunderte Arbeit. Seurre gehört überhaupt zu den vorzüg- 
liehsten jetzt lebenden französischen Bddhauern.  
Seurre, Charles Marie Emilc, Bildhauer und Bruder des obi. 
gen, wurde 1798 zu Paris gvbereln und ebenfalls vun-Cartellier 
unterrichtet. Im Jahre 1822 erhielt er beim CUUCIIPSS ÖES lrlälilüll 
den zweiten grossen Preis der Sculptur, und_ 1824 setzte ihn der 
erste Preis in den Stand, in Rom seine weitere Ausbildung zu 
verfolgen. Er fertigte da neben anderen eine Statue der Leda, 
in natürlicher Grösse, welche er 1350 zur Anstellung nach Paris 
schickte. Später führte er die Statue des Prinzen Gaslnn de Fuix 
lür das historische Museum in Versailles aus, welche Conquy für 
Gavard's Gallerics hist. de Versailles gestochen hat. Dann leistete 
er auch seinem Bruder hülfreiche Hand, besumlgpg bei dm Arbei- 
ten am Triumphbogen de Yhtoilc- Da sieht man von ihm in 
einem dcr_Giebell'eldcr, fVlflClle den französischen Wnlfenlhatcn 
gewidmet sind, das Basrehef der Meu-ine. 
SGUSSlUS, J0hannes,_ ein, churfürstliuh sächsischer Hofrntln, fer. 
ligte Zeichnungen. üißßlcnß allegorischen Inhalts. In seinen Schrif- 
[en sind ein Paar solßlwr Cumposiliunen gestochen, S, Dudlcr 
fertigte nach seiner Angabe eine Medaille auf das Geburlsfrrst 
(ieorg I. vnu Sachsen 16125. Auch die Geburtstags Medaille vun 
1617 sull uutrrlclicscnn Emfiuase entstanden seyn. Beide sind bei 
Teuael l. ll. gcaluclncu. (um
        

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