Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schoute - Sole
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1795908
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1798997
Servi, 
Zenobio 
Servolini, 
Bencdetto. 
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Kunst dieses Mannes, und zwar mit solcher Zufriedenheit, täßßßdfä: 
ihm einen Adelsbrief ertheilte. Selbst nach slmm?" "u; eaien 
Künstler berufen . und 1609 verlangte ihn der _S0Ph' v?" er w; 
Servi blieb ein Jahr in jenem Lande. Alle diese Reisßll u" "s 
nahm er mit Erlaubniss seines Fürsten, des Grossh_erz0gS_  
Il. von Florenz, in dessen Diensten er stand. Er leitete die 0 enl; 
liehen liunstunternehmungen desselben, und fullrle h" m" am 
viele Zeichnungen und iMosaikxirbeite-n aus. An den letzlerc" 
fand man zu seiner Zeit grosses Gefällen, und daher_ verlanglßß 
Fürsten und Könige nach denselben. Servi starb _1O'22 1m Üß-jlahre 
zu Lusignano, wo er in letzterer Zeit die Stelle eines hcrzogllßllell 
viw blelsleidete, wie Mium behauptet. 
Servi, Zenobio de, Maler zu Florenz, war Schüler von A. Bron- 
zino. Er blühte um 1565-  
SCPVI, GIOVQIIUI, Maler, wurde um 1795 zu Venedig geboren, und 
an der Akademie daselbst herangebildet, bis er zur weiteren Aus- 
bildung nach Rum sich begab. Er studirte da mit Eifer die Werke 
der alten und neueren liunstperiode, und gewann dadurch solche 
Vurtheile, dass man ihn bald zu den vorzüglichsten Meistern der 
modernen italienischen Schule rechnete. Servi malt historische 
Darstellungen, besonders Scenen aus der Vaterländischen Geschichte. 
Einen anderen Theil machen die Darstellungen nach italienischen 
Dichtern aus. Alle diese Bilder sind wohl geordnet und von schö- 
ncr Färbung. Es erfreut auch immer die glückliche Wahl edle!" 
Formen. 
Servi ist Mitglied der Akademie der Künste in Venedig.  
' 1 
SBIVI, dB , Beiname von G. V. Casali und A. Poggibonzqg 
Serviörcs, Eugenie Honoree Marguerite, gebome Charen, 
Malerin, wurde 1786 zu Paris geboren, und von Lethierve guter- 
Yißblet, welcher sie zu seinen bessten Zöglingen zählte. Sie "a1 
schon frühe mit Bildern öffentlich auf, worunter 1808 die Da" 
stellung der Hager in der Wüste einer goldenen Medaille Wßflll 
befunden wurde. Von dieser Zeit an sah man mehrere Bilder 
mit" den Salons, welche meisten dem romantischen Mittelalter cnt- 
nommen sind. Im Museum zu Libourne sieht man das Gemälde 
mit Blanca von Castillien, wie sie Gefangene befreit, 5  5 Fuß 
8'055 1m Luxembourg ist das Bild der Ines de Castro von 1822, 
lind "l der Sammlung der Herzogin von Berry jenes der Valen- 
"ße von Mailand, welches sie bald rlarnach malte. Der 591'108 
Vßn Iierwik kaufte ein Gemälde, welches 1817 mit einer goldenen 
Meflame beehrt wurde. Dieses stellt Ludwig XIII. und Mlle- 
Leiayerte vor. Die Zahl ihrer Gemälde ist bedeutend.  
Mllle- Servieres hielt auch ein Atelier zum Unterrichuä 
Servlton! ein Münch von S: Giovanni di Dio zu P1919111: 113119 
um 1759 de" Huf eines guten Zeichners. 
Servolini, Bßnßdßtliü, Maler zu Florenz, wurde um,_13(35 geboren- 
llnd_ an der Akademie der genannten Stadnzunn hnnstler heran- 
gßbrldet. Er wndmete sich mit Erfolg dcr_l-_I1storlenmalerex, WObOI 
91' 1m Allgemeinen der früheren flurentunschen Schule nachzu- 
streben suclntc, ohne jmluch sich an die Strenge derselben zu hin- 
dcn. Servolini ist einer der vielen neueren Künstler, die dem
        

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