Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schoute - Sole
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1795908
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1798897
Andrea. 
Serono , 
Serra , 
Miguel. 
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gnfangs den Caravaggio zum Vorbilde, die Bilder aus dieser Zelt 
hatten aber nur im Colorite Verdienst. Hierauf suchte er_lfl 30111 
durch das Studium der Antike sich in der Zeichnung weiter aus- 
zubilden, und nun suchte er den Rubens nachzuahmen. NEP In 
aber auch jetzt nur als Praktiker von Verdienst. In den Iurchßll 
zu Rum und in der italienischen Schweiz findet man Altarbllder 
von ihm, so wie einige Bildwerke in Marmor. Starb 1658. 39' 
geblich an Gift. 
Serono! Andrea; Bildhauer, wird von Lomazzo erwähnt, der ihn 
?u den berühmtesten Künstlern Mailands zählt. Er ist dennoch 
1111 Uebrigen unbekannt. 
Serpotta: JaCÜPD, Bildhauer, arbeitete im 17. Jahrhunderte zu 
Palermo, und hatte da als Künstler Ruf. Er war auch Sluccatorer. 
ln_ den Kirchen von Palermo sind Bxldwerlie von ihm, und in 
Prtvatsammluggen findet man hie und da getuchte Kreidezeich- 
nungen von erpotta. 
SEIT, JGKOI), Maler aus Rhoclt im Rheinkreise, wurde 1808 gebo- 
ren, und an der Akademie in München zum Künstler herange- 
' bildet. Er malt Genrebilder und ähnliche Purtraite.  
Serraa CPISIOfOIO, Maler von Cesena, war einer der bessten Nach- 
: ahmer des Guercino. Man findet in Kirchen Bilder voxi xhm, 
worunter jenes der hl. Golomba in ihrer Kirche zu Rimini von. 
Lanzi gerühmt wird. Blühte um 1660  80. 
Serras Glovanni Balitßta, Maler zu Modena, blühte in der 
ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Er war der Meister des G. 
B. Biänchi.  
SEITE, der Name zweier berühmterportugiesischen Architekturmaler. 
Antonio du Serra, der Vater, auch Serra Velho genannt, malte in 
 vielen [iipchen und Palästen, von 1688  1720. Sein Sohn Victo- 
rino Manoel genoss gleichen Ruf, und starb 1747 im 55. Jahre. 
Beide liegen zu Lissabon begraben- 
selTa, Mlguel, Maler, geb. zu Tarragona 1555. floh als Knabe 
aus dem elterlichen Hause, und kam nach Marseille, wo sich ein 
mittelmässiger Maler seiner annahm. Nach zwei Jahren verliess 
er diesen, um in Rom seine Studien fortzusetzen, wo er zwanzig 
Jahre verblieb, und den Ruf eines gese-hichten Künstlers sich ß?- 
Warb- Nach Verläuf dieser Zeit kehrte er nach Marseille zurück. 
und erhielt da in kurzer Zeit so viele Aufträge, dass er kaum mehr 
5 im Stande war sie zu erledigen. Die Gewinnsucht trieb ihn aber 
zu einem fabrikmässigen Treiben, welches de Fonteriai mit dem 
Lßbe EPQSSEY Leichtigkeit beschönigte. In den Kirchen der ge- 
nannte" Stadt und zuAix sieht man viele Bilder von ihm, worun- 
ißr über mehrere nur das Verdienst einer glänzenden Fäfbungßlnd 
grossßr Handfßrligkeit besitzen. Er ist aber in allen mnnlerirt 
11ml ilbßrlrlebe", Was ihm aber gerade das Lob 63m5?" Energie 
und origineller Iiratt erwarb. Er genügte den damiillgen Amor- 
derungen vollkommen. Zu Seinen Ilauptwerlsen zehlt man die 
Mauer des hl. Petrus bei den Dominikaner zu Marseille und zwei 
Darstellungen der zu seiner Zeit in jener Stadt grßSSlrlen Pest auf 
dem Rathliause daselhst. Im Museum 1,11 Marseille waren ehedem 
21 Bilder von Michel Serre, wie der liiillSller lll Frankreich 59'
        

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