Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schoute - Sole
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1795908
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1798532
Senefelder , 
Alois. 
251 
bald nach ihrer Erfindung auf einen Grad von Vollkommenheit zu 
bnntäcni Welche für die Lithoera hie bereits das Höchste erwarten 
 biääzdelrs nachdem Miiiteriir durch die Erfindung der Boll- 
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 Mmesiasmiiixskizizrhziizislzäsmss" "leere:  P55: 
die sich durch ein Ünterrichtgswerkg- ailtnlgiiilliioe m Fiel emarlch: 
Dung l" Umiläseniß im weiteren Sinn er robtie m; liillirenzeZeit 
andvurdß diese Kunst unter dem Nainenpder lbithonra llliier ll e- 
"Tel" bekannt. Als zweites Werk der Anstalt de 25' Pt le ahgle 
smd 599118 Ansichten bayerischer Ge enden v: rWeler iigssc u 
betrachten. die ebenfalls in Kreidemganier beliiind litlgep daueil  
richtete auch der berühmte Blumenmaler Ma erholir sseiilii iAu (irdi- 
merk auf die Lithoeraphie und dieser beganny eine Sammhm ä-Qn 
Prachtblunien für den Unterricht auf Stein zu zeichnen. Die iglitho- 
graphische Presse der genannten Anstalt war jetzt in vollem Gange 
und lßlstctenach einiger yerbesserung noch immerVollliommeneres. 
Es gingen zahlreiche hunstprodukte unter derselben hervor, da 
sich auch die hessten damaligen Künstler für die Sache interessir- 
19e- Ch- v-_Maunhch._ rmi. _A. Seidel. s. Klotz, riet. J. Hauher 
lieferten Zeichnungen in lireidernanier, welche den Zweck hatten, 
einen besseren Geschmack zu erwecken. Alle diese Blätter gehören 
patzt zu den Incunaheln der Lithographie.  
Der Ruf, welchen sich diese Anstalt in kurzer Zeit erwarb 
bewog auch den für alles Gemeinnützige begeisterten Landes.- 
Direktions-Rath v. Hazzi in Verbindung mit den enannten Brü- 
dern Senefelcler eine Druckerei zu errichten zu wgelchem Zwecke 
siehsich den 1.Septen_iber 1805 verstanden. Diesem Vereine schloss 
s": Fluch Cafl Sellefßldcr an. der im topographischen Zeichnen 
und im Graviren erfahren war. Herr von Hazzi richtete sein Au- 
genmerk vornehmlich auf Industrie, und unter ihm wurden die 
ersten harten gedruckt, wozu der Krieg von 1805 die nächste Ver- 
ßnlassuni gab.  Das Hazzfsche Unternehmen kam jedoch nach 
dessen  reise ins Stocken, und später wendete Staatsrath Hazzi 
namentlich der Landwirthschaft seine 'I'hätigkeit zu, 
Die Lithographie hatte also schon währende der Abwesenheit 
Senefelders in München einen wohlthätigen Umschwune enum- 
gäfggiätggchlen sie Bdriider Sänäfelder trotz des ausschliessliichän Pri- 
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auch die Väraiilhiisiilnsgtln untgriniivexllclzhdi lldilielsi biiiaiiiiifluegäiin,  
ende       v  
äie Hanßäfußn ilügslsiäzhäeistä "1310 F131; "GlEISSIJGP war daher uber 
allein sie muism sich b; ihrä er in: iioehsten Sirade ungehalkeii, 
zufrieden stauen und in Beruguriltwäueärdo glglt Iirckkehr Yoga Wie: 
Presse in Gangseitzen. Diese Druclife  i a5 biwd egnmi wie er er): 
stalten längst übernü eh und der: väirda ker urchdie ngiäel: a2; 
de" Nmeßiflruek besghräiikt weni Er "a Hi, giässteliltliialss Abt 
Vogler _einige Musikwerkei druckän. evöiläe: beriilhäie Musilier 
nahm smh mll_lnteresse der neuen Kunst an, und beredete den 
Freiherrn Christoph von Aretin de D' k der k. Hof- und 
Centralbibliuttiek, mit ihm in äemeiänscgrärttoäiine Steindruckerei 
      
um" und diese Zicken! Eheleute ins Geschatt zu ziehen. da Sene- 
daher unser ßünsüß t zu umgehen waren. 1m Jahre 1305 erscheint 
welche Baron vonAerf als priyilegirter Tliellnebmr einer Anstalt, 
Weder zu ü kz S: m gegrundet hatte. lnliemislch [ibtlrogler bald 
Geld anneguienoä!onfe man seine alten Musikalien nicht als baares
        

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