Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schoute - Sole
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1795908
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1796213
Schrieck , 
Otho 
Brlarsexxs 
van. 
Sch-roeder , 
Caibl. 
19 
iüllrlecks OthÜ Marseus Van, genannt Schnnilelaer, Blumen- 
und Thiermaler, ein wenig bekannter holländischer Künstler, der 
aber zu den vorzüglichsten seines Faches gehört. Anderwärts er- 
scheint er unter dem Namen Otto Marcellis, so (lass wir seiner 
schon B. VIII. S. 596 (Mareellis) erwähnt haben. Sein Fami- 
lienname ist aber v. Schrieck, wie dieses aus einem treiflicheu 
Bilde in der Galleric des Museums zu Berlin erhellet. Es stellt 
zwei grosse Schlangen dar, von dem die eine unter einer grossen 
Pflanze, die andere unter einer Epheuranke liegt. Auf der ande- 
ren Seite sieht man Pilze und ein Stück verfaultes Holz, und hie 
und cla Schmetterlinge. Bezeichnet: Otho Marseus van Schriecli 
fec. Mehreres über das Leben und den Tod dieses Meisters s. 
O. Mareellis.  
SChPlmPeP, Zeichner und Maler, ein unbekannter deutscher Künst- 
ler, dessen Lebenszeit wir nicht bestimmen können. In derSalnm- 
lung des Direktors C. Spengler in Copenhagen waren von ihm 
bis 183g drei landschaftliche Zeichnungen in schwarzer Iireide. 
Die grösste stellt eine Landschaft im CharakterRuysdaePs dar, und 
ist mit Weiss gehöht, gr, F0].  
SChPOÖBP, Hans, wird von Christ erwähnt, und ist wahrscheinlich 
Goldschmid gewesen- Der genannte Schriftsteller sagt, das Schro- 
cler um 1600 Laubwerli u. a. geätzt habe. Es ist dies: eine Folge 
von Golclschmldsverzierungeu, Arabesken u. s. w. in Ovalen, nebst 
Titel, auf welchen man liest: Johannes Schruderius fecit 1604. 
Wir kennen 6 Blätter, kl. 12. 
Schroeck , 
Schreck. 
Schroedel, Carl , liunstgiesser zu Dresden, ist wahrscheinlich ein 
Nachhömmiiug der Dresdner Familie Schroedei, die im vorigen 
Jahrhunderte mehrere Goldschmiede zählte. Unser Schroedel ist 
Dlrector der Erzgiesserui in Dresden. Im Jahre 1836 begann er 
den Guss der grossen Statue des Königs Friedrich August nach 
Prof. RietschePs Modell. 
SOhTOCdCP, A-y Maler, stand um 1832 zu Berlin unter Leitung 
des Prof. Kirchhoff. Dieser Künstler zeichnete und malte Bild- 
nisse, und darf nicht mit dem berühmten Adolph Schrnedter ver- 
wechselt werden. Es finden sich seit einiger Zeit auch Land- 
schaften mit Gebäuden und Thieren von ihm. 
Schroeder, Anna Dorothea, „ A, 1), König, 
SChTOCdCP, Cafl, Zeichner und Iiupferstecher, geb. zu Braun- 
schweig 1761. erlernte die Zeichenkunst in der genannten Stadt, 
und begab sich dann zur weiteren Ausbildung nach Augsburg, vvu 
er die Akademie besuchte, und zuletzt Mitglied dieser Anstalt 
wurde. Später begab er sich nach Paris, um unterWille sich wei- 
ter auszubilden, wählte aber diesen wenig zum Vorbilde, da man 
in seiner früheren Zeit noch an der Punktirmanier, so wie an 
braun und schwarz, oder an den mit Farben gedruckten Blättern 
grosses Behagen fand. Doch übte sich Schroeder auch schon 
anfangs in der Stichmanier und im lladiren, so dass seine Blätter ver- 
schiedene Behandlungsarlen kund geben. Nach seiner Rückkehr 
von Paris wurde er herzuglich Brauuschwci{saherlHnfleupferstocher, 
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