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Scmenti,
Gio.
Giac.
Scmini,
Oltavio.
ein
In Brüssel lebte
Fache arbeitete.
Künstlers,
Bruder dieses
der
demselben
Sementl Oder Semenza, Gwanni Giacomo, Maler. gebo-
ren 1.11 Bologna 1539, war Nachahmer des Guido Reni. Er malte
in Rom mehrere Altarbilder, und in Ara-Coeli daselbst neben an-
deren Meistern in Fresco. worunter er sich auszeichnete. Sein
Hauptwerk ist aber das Bild des hl. Sebastian in S. Michele zu
Bologna. Im Belvedere zu Wien ist von ihm die Vermählung
der hl. Catharina. Er erreichte kein hohes Alter.
semeTVlnß, Zeichner und Lithograph, arbeitete um 1850 in Paris.
Er zeiclmele verschiedene Ansichten und lilhngraphirte auch solche,
In dem bezeichneten Jahre erschienen von ihm die Ansichten von
Algier, Tripolis, Bona und Palme, qu. ful.
Semhoff,
Semzoff.
Semm, Alessandro oder Gmho Cesare, Malep von Genua,
lie_ss sich zu Anfang des 17. Jahrhunderts in Madrid nieder, und
gründete da seinen Ruf. Er malte auf Befehl Philipfßs III. im
Pardo ein Bild in Fresco. und in S. Bartolome de Sonsoles zu
Toledo ist ein Cruciüx mit mehreren Figuren von ihm. Im Jahre
1627 wurde er Nachfolger des Hofmalers Bartolome Gonzalez.
Vinc. Carducho nennt diesen Meister Alexandra und seinen
Freund, in den königlichen Ausgahbüchern heisst er aber Julius
Cäsar. Am. Semini ist sein Verwandter.
Scmml; AÜtÜmÜ, Maler, wurde um 1435 in Genua geboren, und
von L. Brca unterrichtet, zugleich mit Teramo Piaggia, der Sißh
in der Folge mit Antonio zu gemeinschaftlichen Arbeiten Verband-
Semini scheint aber der tiichtigere zu seyn, so rlaSS ihll Ltmli
den Perugino seiner Schule nennt. diess bei Betrachtung der lireuz-
ahnehmung bei den Dominikaneru zu Genua und ßlltltrrer Bilder,
die man ehedem daselhst von ihm sah. Jetzt scheint sich wenig
mehr in Genua von ihm zu finden, wir wissen nur von einem
Bilde der Cleopatra im Palaste Pallavicini. Semini hat sich aber
in seiner späteren Zeit mehr der modernen Schule genähert.
Lanzi macht besonders auf eine Geburt Christi in S. Domenico
zu Savona aufmerksam, in welchcrAntonio nicht blass mit Perinu,
sondern selbst mit Rafael wetteifert. Die Familie Biari daselbst
hatte mehrere Bilder, in welchen nach Fiorillds Bemerkung sich
der Künstler selbst übertrollen haben soll. Mehrere seiner Werke
führte er in Gemeinschaft mit Teramo aus, so dass beide Künstler
ihre Namen darauf setzten. Auf dem Gemälde der Marie? des
ltl. Andreas in S. Andrea zu Genua brachten sie nebenbei auch
ihre Bildnisse an. Dieses Bild stammt aus der früheren Zeit der
genannten Meister, man bemerltt aber schon den Einfluss einer
besseren Periode. In den Köpfen und in den Bewegungttll herrscht
grosses Leben und das Colorit ist von gefälliger Harmonie. In
der Zeichnung findet man sich nicht auf gleiche Weise befriecliget.
Die beiden folgenden Meister sind seine Sühne und Schüler, die
später im Vatcrlande viel zur Verbreitung eines besseren G9-
schmacltes beitrugerl. Anton Semini starb nach t5llt7-
.Semi"i, Andfßü Und Otmvios Maler von Genua, die Sühne
Antonius, standen anfangs unter Leitung des Vaters, und hielten