Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schoute - Sole
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1795908
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1798248
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Seitz , 
Carl. 
- Seitz , 
demie besuchte. und auch in der Lithographie sich iibte. Seine 
Werke bestehen in Bildnissen und in figürlichen Darstellungen. 
SGIIZ, Gar]; Maler, war Schüler des Johann Bachxnair in München, 
und 1614 bereits zünftiger Meister. Als solcher hatte er mehrere 
Schüler, die Lehrgeld bezahlen mussten. Darunter ist auch Wil- 
helm. Beich, der Vater des bekannten Joachim Franz Beich, wel. 
Ch" 1624 in die Lßllfß kam 110d 50 Gulden Lehrgeld bezahlte. 
im Jahre 1Ö50 wurde dies", auch als Geometer bekannte 
Iiiinstler vor dem Handwerke losgezählt. Ein früherer Schüler 
nnsers Meisters ist Zacharias Schultesu welchen Seitz 1614 dingte. 
Im Jahre 162g nahm er den Hans Fznss in die Lehre, 1656 den 
Hans Mair, 1659 den Carl Panter, u. a. Lipowsky kennt diesen 
Nleister und seine Schüler nicht, wir fanden aber ihrer in den 
Zunftpapieren erwähnt. Seitz. malte historische Darstellungen und 
Heiligenbilder in Landschaften. Seine Gemälde wurden damals 
als Zimmerzierclerl gebraucht, auch Kirchen und Iilöster wurden 
damit versehen. Wahrscheinlich gingen die meisten zu Grunde, 
oder sie sind unbezeichnet und clesswegen unbekannt. Gegen1050 
scheint der Meister gestorben zu seyn. 
Der Bildhauer Martin Seitz ist wahrscheinlich sein Sohn. 
SBItZ, GBSPQP, Landschaftsmaler von Wittenberg, arbeitete in der 
ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Er ist wenig bekannt, aber 
nicht ohne Bedeutung. 'In der Sammlung. des Gallerie-Direktors 
Spengler war bis 1859 eine etwas aquarellirtc Federzeichnung von 
Seitz, welche eine Landschaft mit Canälen und Brücken vorstellt, 
bezeichnet: Caspar Seitz. Wittb. 1657, qu. fol. 
Dieses Meisters finden wir nur im Cataloge der genannten 
Sammlung erwähnt, welche 1859 der Auktion unterlag. 
Scitz, Martin, Bildhauer von Lechbruch, war in München Schüler 
von Balth. Ableitner, bei welchem er 1Ö75 in die Lehre trat. Nach 
sieben und einem halben Jahre wurde er zünftig. 
SCIÜZ, COIISHIHUU, Maler von Schneeherg, Vater und Sohn, arbei- 
teten im 17. Jahrhunderte, der ältere um 1645, der jüngere um 
1690, und noch zu Anfang des folgenden Jahrhunderts. Sie mal- 
ten Bildnisse, allegorische und hislorxscheDarstellungen, was eben 
jene damals für die Kunst ungünstige Zelt xn Deutschland forderte. 
In Maker's Chronik von Schneeberg wird ihrer erwähnt. 
Der jüngere Seitz scheint sich um 1705 zu Eybenstock nicderge- 
lassen zu haben. 
Seltz; 0' Gi Odßr C- C-g Iiupferstecher, arbeitete in den-zweiten 
Hälfte (lqs 17. Jahrhunderts, wahrscheinlich in Augsburg. Er rg- 
dirte einige Bildnisse zu SpitzeVs lmagines theologorum et philo- 
sopliorunl. fiug- Vind. 1675, gh4- Füssly kennt auch eine Land- 
ßchaft mit lilgizrezi und Thieren von ihm, qu. fol. 
Dieser Seitz lieferte nur mittelmässige Arbeiten. 
war der 80h!) 
Fache thälig. 
Seitg, Carlfieinriphamaler von Eibenstocla, 
jungeren Constantln bextzh und in gleichem 
1751-7 lebte er zu. Eisenberg m1 Erzgebirge. 
des 
Um 
Seit?! J-,_Kupferstecher, lebte qm 1754. in Nürnberg. 
nxsse, dxe aber ohne Werth smd. 
stach Bild- 
Er
        

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