Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schoute - Sole
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1795908
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1798235
Seipel, 
Johann 
Christ. 
Seitler, 
Ludwig. 
221 
thiitig, und somit gingen noch mehrere andere Bilder aus seinem 
Atelier hervor, die theils zu frommen Zwecken bestimmt sind, 
flheilS in die Hände seiner Familie und von Freunden iibergingen. 
Im Jahre 183g malte er ein Denkbild auf die Erneuerung der Ge- 
lübde des Ordens der Nonnen bei Wiedererrichtung des Klosters 
Frauen-Chiemsee 1858. Ein anderes Gemälde stellt den Herwg 
und Pfalzgrafen Ludwig bei Rhein (gest. 15-15) dar, nachgebil- 
det seinem Grabmale in der Klosterkirche von Seligenstadt bei 
Landshut.  
 Ausser dem oben genannten von Hanfstängel lithographirten 
Bildnisse des Bischofs Sailer haben wir von C. Theodori zwei 
radirte Blätter nach Zeichnungen des Grafen von Seinsheixn. Sie 
stellen zwei Banernmäiclchcn in halber Figur vor, mit K. (9. Bam- 
berg 1825.26. bezeichnet. 
Graf von Seinsbeim hat selbst mehrere schöne Blätter radirt. 
i) Brustbild eines Mannes. A S. 130g. H. 3 Z., Br. 2 Z. 8 L. 
2) Derselbe von vorn 1815- H. [l- Z. [t L., Br. 5 Z. Ö L- 
5) Ein schlafendes Kind. A. S. 1812. H. 11. Z. 4 L., Br. 5 
Z. 6 L. 
4) Eine betende Bäuerin mit zwei Kindern bei einer Marter- 
säule am Wege stehend. Links unten A. S. 1825. H. Ö Z. 
10 L., Br. 5 Z. 4 L.  
5) Eine alte Frau im Lehnstuhle sitzend und lesend. 11.5. 
um. H. 4 z. 2 L.. Er. 5 z. 
6) Eine Madonna sitzend mit dem Kinde, dem sie eine Birne 
reicht. Mit dem Namen. H. 5 Z., Br. 4 Z. 1 L. 
7) gie äehaafschur. Seinsheim 1815. H. 4 Z. 8 L., Br. 5 
. g . 
SCIPOI,  ChTlStlElIl, Mfdßf von Bremen. wurde 1821 gß- 
boren, und in Berlin zum Künstler herangebildet. Er war da 
Schüler des Prof. Krause, und schon als Maler wohl erfahren. als 
 er 18115 sich zur weiteren Ausbildung nach München begab. Die- 
ser Künstler malt Landschaften und Seestüclse, die in Färbung und 
Behandlung bereits grosse Vorzüge besitzen. Wir sahen von sei- 
ner Hand einige sehr kräftig gemalte und elfektvolle Seestiicke. 
SelPP, 0-; Kupferstecher, arbeitete um den Anfang des 19. Jahr- 
hunderts in Dresden. Er stach einige Landschaften, worunter die 
beiden fuldendeu in Frauenholis Verlag erschienen. Andere Blätter 
 von seiner Hand, Stiche und Badirungen, findet man in literari- 
schen und bellelristischen Werken. 
i) Das Grabmal des Musarion, nach S. Bach. H. 7-fZ., Br. Qä z. 
2) Der Bärenfang, nach demselben, in gleicher Grössre. 
SÜPP! Formschneider zu Wien, genoss den Unterricht des Profes- 
SOFS E5551, und gehört zu den bessten Xylographeß unserer 
Zeit. Es finden sich mehrere schöne Formschnilte von seiner 
Hand. die aber bisher meistens in Illustrationen für religiöse und 
bellcstristisclne Werke bestehelh 
Seirlin , 
Syrlin. 
Seitler: Ludwig, Maler und Litho va h von Wien, wurde 1812 
B P 
gläßrcn, und an fler Akademie der genannten S_m_dt hürangcbildel, 
Später begab er älCll nach Nlünghcn, wo er c-xnlge Zeig (115 Alm.
        

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