Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schoute - Sole
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1795908
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1796174
S chreiber , 
J oh. 
Leonhard. 
Schreiner, 
Georg. 
1a 
chursächsischerl Bergrathes Altenburger mit seinem Namen, und 
vielleicht von ihm selbst radirt. Dann gab er einen Saclikalender 
heraus, der damals sehr bekannt war. Starb um 1745. 
1) Ansicht des Lustschlosses Morizburg, gr. fol. 
2) Ansicht der Lindenallee zu Leipzig, ful. 
5) Die Erbhuldigung auf dem Markte zu Leipzig 1755. qu. fol. 
4) Der Markt und ein Theil der Stadt Leipzig, gryqu. ful. 
5) Die Ansicht des Humannßchen Hauses, und Ansichten von 
andern lrläusern in Leipzig, fo]. 
6) Zwei PETSPBiHiViStDG Grundrisse von Bautzen, qu. (o1. 
Sßhrclbers Johann LeonhaYd, Stuccoarbeiter, lebte in der er- 
sten Hälfte des 13. Jahrhunderts in Thüringen. Im Jahre 1749 
ornamentirte er die St. Jakubslairche in Nordhausen. 
X 
Schreiber," lll-OPIIIZ, Maler, arbeitete in Leipzig. Er starb 1556. 
In der Thomaslsirche der genannten Stadt ist sein Grabmal, als 
welches das Gemälde einer Auferstehung Christi dient.  
Sßllrelber- N-s Maler, war Schüler von J. S. Beck, und in der 
zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts thätig. Er malte Landschaften 
und Genrestücke. Erstere sind mit Figuren und Thieren stallirt. 
Auch Zeichnungen in Farben und in Sepia finden sich von ihm. 
Dann ist er vermulhlich auch jener Schreiher,' von welchem 
_ im Verlage von Joseph Eder in NVicn ein radirles Blatt war. Es 
stellt nach einer Zeichnung von H. lluos zwei weiden-de Iiühe dar, 4. 
Schreibmeyer, Caspar, 
ler von J. J. Schilling. 
Maler zu Nliinchen, 
war um 
1740 
Schii- 
in der ersten 
Er arbeitete 
SChFCiHGP, Andreas, Bildhauer von Tharaxxt, übte 
Hälfte des 17, Jahrhunderts in Sachsen seine Kunst. 
in mehreren liircbeu. Starb um 1050. 
Schreiner, Johann Georg, Lilhügraph, wurde 1801 zu Mergl- 
stetten in Wiirtemberg geboren, und auf keiner Akademie heran- 
gebildet. Er übte sich in Stuttgart in der Zeichenlsnnst, war aber 
bald auf den Brbderwerb angewiesen, und fand diesen zunächst 
durch die Lithographie, worin er in München die nöthige An- 
weisung fand. Er machte sich auch bald durch tüchtige Arbeiten 
bekannt, worunter die Portraitc nach Stieler gehören. Später er- 
 hielt er die Erlaubniss zur Herausgabe der-Bilder, welche Prof. 
 H. Hess und seine Schüler in der Allerheiligen Kirche zu llrliixi- 
chen gemalt hatten. Dieses Prachtwerh liegt jetzt vullendet da, und 
gibt in "getreuen Abbildungen jene herrlichen, einfach-grossartigen 
kirchlichen Compusilionen. In neuester Zeit unternahm Schreiner 
die Herausgabe eines Zeichnungswerlses, wozu. ilnn die Gemälde 
der berühmtesten Münchner Iiiinstler die Vorbilder gaben. Zu 
den vorziiglichsten Blättern dieses Künstlers, und zugleich zu den 
besten Erzeugnissen der Lithographie gehören folgende: 
1) König Ludwig I. im lirönungsornate, stehende Figur, nach 
 J. Slieler, fol.  
_ 2) König Ludwig I. von Bayern, nach einem Pastellgemälile 
von Riegel, fol.  
3) Königin Therese von Bayern, nach demselben, das Gegen- 
 stiiclt. 
li) Pauline, Herzogin von Nassau, nach Leybold, fol.
        

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