Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schoute - Sole
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1795908
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1797904
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Scutellari , 
Andrea. 
Seaton. 
Scutenarlr Andrea; Maler von Viadana, blühte um 1583 in Cre- 
mona. und hinterliess da mehrere Iiirchenbilder. In der Iiirche 
der h_l. Agatha sieht man eine Verkündigung Nlariä, und in der Sa- 
kristei von S. llariu eine Himinellahrt Mariä mit andern Heiligen, 
bezeichnet: Andreas Scutellarius Vitaliensis fac. In S. Qnirido ist 
eine Anbetung der 1-Iirten von diesem Memel; 
Sßlllißllürl, FrHUOCSCO, Maler von Creinona, arbeitete um 1520- 
1540. In der liirche des heil. Petrus der genannten Stadt sieht 
man von ihm eine Tafel mit Joachim und Anna im Gespräche. 
Eine Schildkröte trägt ein Blatt mit dem Namen: Franciscus Scuv 
tellarius fccit 152i. 
Sßylßx, nennen v. Murr und Stosch einen antiken Edelsteinschnei- 
der, dessen Lebenszeit unbekannt ist. Stosch, Pierres grav. 53. 59. 
erwähnt den Iiopf eines fürchterlich aussehenden Satyrs in Ame- 
thyst und einen auf der Leyer spielenden Herkules in Sardonix. 
Die erstere dieser Gemmen war damals im Cabinet Strozzi, die 
zweite neben einem Adler in Carneol im Cabinet 'I'iepulo zu Rom. 
Im Cnbinet des Iiaisers von Russland ist ein Sardonix mit dem Rie- 
sen, der einen Raubvogel aus der Höhle hervorzieht, und eine 
tähnliche Darstellung in Carneol besass Graf Townley. Im Cabinet 
Stosch war ein Sardonix mit dem Riesen Typhon. welcher mit der 
in einen Hirsch verwandelten Diana kämpft. Bracci, Memorie 
tab. 101. 102. 105. gibt Abbildungen von Geininen dieses Meisters. 
SGylllS (Skyllis), Bildhauer aus Creta, erscheint neben Dipönus 
am Schlusse der alten Periode, an deren Spitze Däclalus, der my- 
thische Anherr des DädalidenJiunstgeschlechtes steht. Sie kamen 
aus Diidalus Schule nach Sicyon, und gaben da durch zahlreiche 
Werke und Schüler der Kunst einen mächtigen Antrieb. Die Zeit, 
in welcher dieses geschah, setzt Plinius (anscheinlich nach Varro) 
um Ol- 50., unter der Ilerrschaft des Cyrns, wclChFP 559 Vor Chr. 
auf den Schauplatz trat. Uebcr die Wirksamkeit dieser lYIeister s. 
Dipönus. 
SOYIHIIUS (Sltymnos), Erzgiesser und Toreut, war Critas Schii- 
ler, zu einer Zeit. in welcher die höchste Blüthe der griechischen 
Kunst ginu-at, E;- grbeitete um Ol. 859 lSlC aber (lUPClI liGlIlBS SCHNEE 
EVerke bekannt. Plinius nennt ihn nur unter den Schülern des 
ritias. 
Hippocrales nennt einen Maler dieses Namens, der Ol. 110  
150 geblüht habe. Er schreibt ihm das Bildniss einer Sclaviu zu. 
SGZCPauhOs Maler zu Prag, erscheint in einem Malerprnlokollfon 
1448, Welches in Rieggefs Statistik von Böhmen abgedruckt 1St- 
Er hatte auch einen Sohn, Namens Johann, der Maler war. 
Sears, N" Formschneider zu London, einer der vielen Künstler, 
welche zur lllustraticn von Ausgaben schönwissenschaftlicher YVerke 
beitragen. Blätter von ihm findet man neben andern in Glllllivcrs 
n-avelg 1111151. London, Haymard, 1840, gr. 8. Auch in der Ausgabe 
von ßemartlin de St, Pierre's Paul et Virginie, Paris, A. Massun 
{ils 1333, sind Holzschnitte von ihm.  
sßülOll, Edelsteinschneider aus Schottland, war in Iiondnn Schüler 
von C. Ch. Reisen. Er schnitt verschiedene Bilder in Stein, flcissig 
aber geistlus. Arbeitete in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
        

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