Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schoute - Sole
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1795908
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1796156
Schreck , 
Curt. 
Schreiber, 
Christoph. 
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Schreck, Curt, Goldschmied, Medailleur und Maler, stand im 
Dienste des Churfursten Juachim von Brandenburg, und wurde 
von diesem in Berlin viel beschäftiget. In einem Handschreibeil 
d. d. 28. Juli 1566 ertheilt er ihm den Auftrag, er solle dessen 
vvgulden Geprech (Gepräg) undt Bildnusu machen, und selbes dem 
Dr. Georg Ciilestin zustellen. Nach einer Rechnung von 1555 
erhielt dieser Schreck für ein auf Gold gemaltes (emaillirtes?) 
Bildniss des Fürsten im Ganzen 73th]. 19 Sgxu, und davon gehen 
für das Portraitiren nur 18 Sgn, das Uebrige für das Gold. In der 
k. Medaillensammlung zu Berlin ist ein Medaillen mit dem Brust- 
bilde des Markgrafen Friedrich, unter der Regierung Joachim V. 
von Brandenburg geprägt; ob aber von Schreck ist unbekannt. 
Die Arbeit verräth einen tüchtigen Meister. Lippuld, der Cammer- 
diener des Churfiirsten, nennt in einer Rerhnung von 1568 drei 
gemalte Bilder: jene des Iiiixmigs von Frankreich, des liaisers Ma- 
ximilian und des [Ierzogs vun Alba, wofür der Künstler 4 Thl. 
12 gr. erhielt. Vgl. Möhsenk Medaillensaminlung II. 1197, u. des- 
sen Gesch. der Wissensch. S. 184. Dann soll von diesem Schreck 
auch ein Theil der kostbaren Iileinodien des Domes herrühren. 
Iiunstblatt 1859, S. 551. 
Sßllrßßk, Carl Frlßdflßh, Maler zu Berlin, bildete sich an der 
Akademie daselbat, und stand um 1356 unter besonderer Leitung 
des Prof. Hensel. Er malt Bildnisse und kleine Genrestüclse. Dann 
zeichnet er auch Portruite mit schwarzer lireide und mit farbigen 
Stiften. Von ihm gestochen ist folgendes Blatt:  
Die Philosophie nach den Frescogemülden des G. Hartmann 
in Bonn, für die Gesch. der neueren deutschen Iiunst des 
Graf A. v. llaczynski im Umrisse gestochen, gr. fol. 
SChPCCk, Jaküb, Iiupferstecher, ein nach seinen Lebensverhältnis- 
sen upbelsannter Künstler. In der Samlnlung des Grafen von Fries 
in Wxen waren von ihm 79 Blätter eines Armamentarium heroicum. 
Schrecltenfuchs, Vvolfgang, Bildhauer aus Salzburg. übte seine 
Kunst in Wittcnherg, wu er 1560 Zuerst genannt wird. Er fertigte 
mehrere Altäre, wie jenen der Pfnrr- und Schlosskirche zu Wit- 
tenberg, und der Schlossltapelle zu Colditz in Form eines geöff- 
neten Herzens, mit einem Gemälde von Cranauh. Auch in Anna- 
burg, Augustcnburg, Torgau, Pirna, Grimma etc. waren Altäre 
und Monumente von ihm. In den Wittenberger Iiirchenregistern 
findet man 1605 "seinen Tod angezeigt. Der chursächsische Hof- 
prediger Joh. Schreckenfuchs, dessen Leichenrede B. Hörniglt 1651 
herausgnh, war der Sohn dieses geschickten Bildhauers. 
Sßhfeger, G-p Maler, arbeitete in der zweiten Hälfte des 17. Jahr- 
Jahrhunderts zu Dresden. Math. liiissel stach nach ihm das Bild- 
niss des Bürgermeisters Paul Zinke. 
Schregl, Professor in Dresden, wird im Kunstblatte 1840 genannt. 
Er malte damals das Bildniss des Prinzen Baden Saleh, welches 
Wohlgetroifen ist. 
Schlßlber, Carl Frlßdfißh, Bildhauer, arbeitete in der zweiten 
Hdltte des 18. Jahrhunderts in Bautzen. 
Schreiber, Christoph, Maler, blühte um 1690 in Augsburg. Er 
malte Portraita.
        

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