Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schoute - Sole
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1795908
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1797367
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Schweigel , 
Anton. 
Schweiggev. 
Georg-  
des Professors Grassi. Er copirte auch mehrere Meisterwerke der 
Gallerie seiner Vaterstadt, wodurch er in kurzer Zeit grosse Vor- 
theile errang, und durch die Nachbildungen selbst den Kunst- 
freunden erwünschte Gaben bot. Dann malte er auch verschie- 
dene Bilder eigener (Komposition. meistens romantische Dar- 
stellungen im Geiste der früheren Zeit des neueren Aufschwunges 
der Malerei, dann Landschaften mit verschiedener Staifage, mili- 
tärische Sceuen und Bildnisse. Mehrere seiner Werke erfreuten 
sich eines ungetheilten Beifalls, besonders in seiner früheren Zeit. 
Schweigart war einige Jahre Unter-Inspektor der k. Gallerie 
zu Dresden. und dann privatisirte er. In der Portraitsammlung 
des Prof. Vogel von Vogelstein ist sein Bildniss, 1818 von Vogel 
in Rum gezeichnet. 
Schwelgel, Anton, Bildhauer, war um 1755 in Brünn Ihiilig und 
Bürger daselbst. Von ihm sind die Bihlhauerarbeitex) in (lerliirche 
zu liyrileilm in Mährexl. In der Kirche zu Zwole sich! man eiu 
Cruciüx von Stein von seiner Hand gefertiget. Er galt für einen 
tühlntigen Künstler. 
SChWßlgßl, AndPCiiS, Bildhauer, der Sohn des Ohigen, geboren 
zu Brünn 1755, war ein Künstler von grosseln läufe, und ein sehr 
wissenschaftlich gebildeter Mann. In den 1119151011 Kirchen und 
Schlössern Nliihrens sind Arbeiten von seiner Hand, suwuhl Figu- 
ren als Ornamente. Besonders gefielen seine Statuen von Engeln 
und Kindern, so wie sich überhaupt alle seine figürlichen Werke 
durch wnhlgcfiillige Form. und theilweise auch durch edle Zeich- 
nung sich empfehlen. Zu seinen vurziiglichsten Arbeiten gehören jene 
in der Kirche zu Tischnuwitz. 
Dann sammelte Schweigel auch viele Notizen über Werke der 
Malerei, Plastik und Baukunst in Mähren, welche Havvlick, der 
Verfasser einer kurzen Kunstgeschichte von Mühreu, erhielt und 
beuülzle, Brünn 18.38. Der Bildhauer Schweigel starb 1812. 
sagt I 
Sßhweigßr, Maler, lebte um 1669 in Prag. Dlabacz 
damals ein Oberällester der Prager Malcrzunft war. 
dass 
Schweigert, MüthiilS, Maler von WVcissenhorn in Schwaben, 
langte 1691 zu München den Beisitz, und starb dasclbst 1725. 
Schwelgen, Portraitmnlcr von Stutlgarl, hielt sich zu Anfang 
unser-s Jahrhunderts in Wien auf, und rualte da zahlreiche Por- 
traile in Oel und Miniatur. 1m Jahre 1802 übte er in Prag 
seine Kunst. 
Sßllwßlggßf, Gßßrg, Bildhauer und Erzgiesser, geh. zu Nürnberg 
1613, wurde von seinem Vater Emanuel, und von Ch. Ritter unter- 
richtet, die er beide anliunst übertraf. Er war schon 1655 Geselle, 
wie aus einem Stammbucliblalte erhellet, welches Georg Schweig- 
ger einem Freunde fertigte. Es stellt eine Allegorie auf die Bild- 
hauerei vur, und darunter schrieb der liünsller: "DIESES mach 
ich Jurg Sgliws-igger, Bilrlhnuergesell in Nürnberg zum [raunte]. 
Ehen Angdengheu; geschehen den 12. Sept. 1055-" Von dieser 
Zeit an war Schweigger bei vlelen grösseren Arbeiten thätig, und 
führte auch viele kleinere BlldWCTliI: aus, in Figuren, Brusibildcru, 
llusrcliclh, Meduillons etc. bestehend, sowohl in Erz, als in Marmor und 
llulz. Diese kleineren Suulpturen sind jetzt überallhin zerstreut,
        

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