Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schoute - Sole
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1795908
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1797260
124 
Schwarz , 
Hans, 
i 
Schwarz , 
Johann. 
Geschichte der Holzschneidelciznst S. U7. und in seinen Beiträgen 
zur Kunstgeschichte III. Heft, bel-aanntmachte. Dieser Hans Schwarz 
heirathete 1540 die Witlwe Schäuifeleinß, und bediente sich zur 
Bezeichnung seiner Werke des Zeichens des letzteren. 
Dieser Hans Schwarz muss aber wieder von einem Johann 
Schwarz (Swart) aus Grüningeu unterschieden werden. 
SChWElrZ, Hans, Bildschnitzer von Augsburg, war in der ersten 
Hälfte des 10. Jahrhunderts in Nürnberg thätig und ein höchst 
ausgezeichneter Künstler seiner Art. Dieses Zeugniss gibt ihm, 
ausser seinen WVerken, Johann Neudörifer in den Nachrichten über 
Ludwig Krug, wo er sagt, Krug habe zur Zeit, als Schwarz zu 
Nürnberg bei Melchior Pfinzmg, dem Probst von St. Sebald, ge- 
lebt, sich erboten, das Bildniss Schwarzens vertieft in Stahl zu 
schneiden, wenn dieser ihn in Holz eonterfaiten wolle. Neudöri? 
fer setzt dann noch bei, dass man daraus schliessen könne, was 
dieser L. lirug für ein Künstler gewesen. Und ein eben so tüch- 
tiger Meister war auch Schwarz, was dieWerlse hestättigen, deren 
man noch von seiner Hand findet. In der Iiunstkammer zu Berlin 
(Iiujlefs Besch. S. 86) werden ihm drei Medaillons von Holz zu- 
gescihriehen, welche vortrelllich gearbeitet sind, bei weicher und 
verständiger Nachahmung der Narurformen. Das eine dieser Me- 
daillons enthält das ziemlich grosse Brustbild der Madalena Ho- 
noldtin von 1528, deren volle aber edle Formen diesem Bildnisse 
 ein eigenthiirnliches Gepräge geben. In der Gesammtordnung sehr 
ähnlich. namentlich mit ganz iibercinstimmendcm Costiim ist ein 
Medaillen, welches die Barbara Reihlingin, eine ältere Frau, als 
die obige, vorstellt. Auf der Rückseite ist das Wappen und die 
Jahrzahl 1558. Ganz dieselbe Behandlung zeigt dann ein drittes 
Medaillen, welches den Kopf eines mit einer Mütze bekleideten 
Jünglings enthält. Den Namen, oder das Zeichen Schwarzens 
tragen diese Bildnisse nicht, man kann ihn aber mit Grund als 
Verfertiger derselben ansehen, da dieser wirklich einer der hesten 
Conterfaiter damliger Zeit ist, als welchen NeudorPfer unsern 
Schwarz rühmt. Er goss auch Bildniss in Erz und Blei, und fer- 
tigte mehrere andere schöne Bildwerke. 
Das Todesjahr dieses Meisters ist unbekannt. Man weiss auch 
nicht, ob er in Nürnberg oder zu Augsburg gestorben. 
Schwarz, JOITEIUU, Formschneider, oder Vielleicht ein Monogram- 
mistJS., welchen man Juli. Schwarz nennt, während andere den Juli. 
SchölTer oder den Jakob Sigmair darunter vermuthen. Dieses Zeichen 
steht auf einer grossen Ansicht von Regensburg in mehreren Blät- 
tern mit Inschriften und allegorischen Darstellungen. Im mittleren 
Cartonche liest man: Walirhalftige Contrafaclstur des heiligen 
Reichs Freistat Regensburg mit ihrer Gelegenheit gegen Mitter- 
nacht 1589. Ueherdiess ist auch noch das Munogramm Fli. auf 
diesem Blaue. 21.22 Z. 4 L., Br. 30 Z. 
Schwarz , 
Hans, 
Schwarz. 
auch Johann 
Sch-warz, 
Hans 
Heinrich, 
s. Job. Irleinrich Schsvarz. 
Schwarz, Jakob, Maler, arbeitete in der 
Jahrhunderts zu München. Starb 1750. 
ersten 
Iläl fle 
des 
Schwarz , 
uingcu. 
JOhEHIH, genannt Vredcmann, s. Jan Svvarx Vun Grö. 
Dieser ist vuu Schwarz von liothcuburg zu unterscheiden.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.