Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schoute - Sole
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1795908
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1797170
Schwartz. 
Schwan; . 
Carl 
Benjamin. 
115 
SChWaTtz 9 s. Schwarz. Einige, besonders ältere Meister, werden Schwur: 
und Schwarmgescbrieben. Die Orthographie wechselt willkührlich. 
Schwarz, Andreas, Maler. mm wahrscheinlich im 11. Jahrhun- 
derte zu Augsburg. Hirsching (Nachrichten von Kunstsammlungen 
320) sagt. dass Isaak Fisches ein Ecce homo nach ihm copirt habe. 
Das Urbild war damals in der St. Annakirche zu Augsbusg. 
Schwarz, AndfeßS, Architekt. stand in Diensten der sächsischen 
Churfiirslen Christian II. und Johann Georg 1., und wurde beson- 
ders vun letzterem hoch geehrt. da er nach dem damaligen Ge- 
schmacke ein Künstler ersten Ranges war. Auch Kaiser Hudolph 
II. zeichnete ihn aus, und liess ihm einen Wappenbriefausfertigen. 
Starb zu Dresden 1624- 
SChWHTZ, BBPIZOIOIIIG, Maler zu Augsburg, war zu Anfang des 
17. Jahrhunderts thätig. Er wurde von den reichen Fugger be- 
scbiiitiget. 
Schwarz oder Schwartz, Camtat (Cajetan), Kupfermcher, 
lebte im 17. Jahrhunderte in Deutschland, ist aber als Künstler 
von keiner grossen Bedeutung. Es finden sich einige kleine Blät- 
ter von ihm. 
1) Der leidende Heiland und die Schmerzensmutter stehend, 
rechts und links vom lireuze. Links unten: Caintat Schwarz 
(e, H. 2 z. 7 L., Br. 1 Z. 11 L. 
2) Christus am Kreuze mit einem Rosenlsranze umgeben. in 
welchem alle Heiligen dargestellt sind. Auch in den Ecken 
sind Heilige eingebracht. Links unten stehen die Buchsta- 
ben G. S. H. 5 Z. 9 L., Br. 2 Z. 7. L. 
5) Die hl. Jungfrau mit dem Rinde auf dem Halbmonde, mit 
einem Blumenkranz umgeben. In den Ecken sind die vier 
Evangelisten. Rechts unten: K. Schwarz. H. 3 Z. ß L., 
Br. 2 Z. 9 L.-  
Sßhwafz,  A-g Maler von Hildesheim. hatte in der zweiten 
 Hälfte des 18. Jahrhunderts als Bilclnissmaler Ruf. Er malte in 
Pastell, längere Zeit in Berlin, wo.er 1798 Mitglied der Akademie 
wurde, dann in Dresden. und zuletzt in Braunschweig, wo er 
mehrere Milglieder der herzoglichen Familie malte, deren Canl 
Schröder gestochen hat. J. F. Bause stach nach ihm das Bildnis: 
des Joh. Wilh. Alterxuann. J. F. Jügel jenes des Braunschweig? 
scheu Hofralhes Paul du Rui, u. s. w. Starb um 1815. 
Schwarz, Carl Belnamlll, Maleruncl Kupfer-stechen geb. zuLeip- 
zig 1757. kam in seiner Jugend als Tischlergesclle nach Paris, und 
trat da in die Reihen eines Regiments, mit welchem er anlhngs 
nach Slrassburg und dann nach Flandern zog. Hier erwachte 
seine Vorliebe für die Architektur, und wenn daher seine Camem- 
den in der Schenke sassen und unthätig die Zeit verbrachten, 50 
zeichnete er Casernen. Arsenals, Theater, Kirchen und andere Ge- 
bäude in Canalettds Manier. Im Jahre 1779 liehfhf er in das 
Vaterland zurück, wo er jetzt unter Oeser die Akademie besuchte, 
und bald solche Fortschritte machte, dass sein Beruf zum Künstler 
unzweifelhaft schien. Von Breitlsopf und Winhler ermuntert fand 
01' auch bald Gelegenheit, sich öffentlich bekannt zu machen. 
so
        

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