Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schoute - Sole
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1795908
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1797163
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Schwanthaler, 
Schvianthaler, 
etc. 
lithographirt, H. Berlin 13.10. Später wurde es von A, Schleich 
auf zwei grossen Blättern in Stahl gestochen. In der illustrirten 
Zeitung 1845 ist dieses Giebelfeld in Holz geschnitten. 
Das zweite Giebelfeld der Walhalla. Allegorie auf den Frie- 
den von 1816, wurde ebenfalls von A. Schleich gestochen, als Ge- 
genstück zur Hermannsschlacht. 
' Die Bavaria, lithographirt von F. Hohe nach Hiltenspergefs 
Zeichnung. 
Für die illustrirte Zeichnung wurde diese Statue 1846 sammt 
dem Gerüste in Holz geschnitten. 
Das Monument des Baron lireitrnayer, lith. von Bergmann für 
die bei der Enthüllung vertheilte Broschüre des k. App. Gerichts- 
Rathes Wälsch. 1815. 
Das Mozart-Denkmal in Salzburg, gestochen von S. Ams- 
ler, _r. fol. 
Das Göthe- Denkmal zu Frankfurt u. NL, mit den Basreliefs, 
gest. v. S. Amsler, gr. fol. 
Diese beiden Statuen sind in der illustrirten Zeitung 1845 
auch xylographirt. In der illustrirten Zeitung werden im Verlaufe 
des Jahres 1856 noch mehrere andere Werke des Meisters im Holz- 
schnitte erscheinen. 
Dann haben wir von L. v. Schwanthaler selbst ein radirtes 
Blatt, welches im Album deutscher Iiünstler, Düsseldorf 18510, vor- 
kommt. Es stellt Leukothea vor, wie sie den Odysseus aus dem 
Stürme rettet, gr. fol. 
Von diesem Album gibt es Abdrücke vor und mit der Schrift. 
SOhWQUthah-iry Franz Xi-WCP; Bildhauer und Professor an der 
k. Gewerbsschule zu München, wurde 179g zu Bied in Ober- 
Ocsterreich geboren, und von seinem Vater Peter in den Anfangs- 
gründcn der Kunst unterrichtet. Später kam er nach München, 
wo sein Onkel Franz Schvvanthaler für seine Weitere Ausbildung 
sorgte. Von dieser Zeit an blieb Schvvanthaler im Atelier des 
Oheim und daraus ging er in jenes seines berühmten Vetters 
L. v. Schwanthaler über, so dass er jetzt fast 28 Jahre zu diesem 
in einem ähnlichen Verhältnisse wechselseitiger Treue steht, wie 
dieses zwischen den beiden Brüdern Franz und Anton Schwan- 
thaler bestand. Er verdient als Gchülfe seines Vetters der rühm-h 
lichsten Anerkennung, indem er sich seit einer Reihe von Jahren 
als ausgezeichneten Praktiker bewiesen, undvbei den häufigen 
Krankheitsfällen des Meisters Lud. von Schwanthaler als Ordner 
und Lenker des Ganzen dastand. Xaver Schwanthaler hat an vielen 
Arbeiten seines Vetters Theil. Er modellirte unter andern sechs 
Statuen für ihn, und führte viele seiner Werke in Marmor aus. Er 
hat übe? auch Selbstständige Arbeiten geliefert. Für das k. Hof- 
Theater fertigte er die Modelle zu dem grössten Theile der Orna- 
mente. Dann finden sich von ihm auch viele Büsten und einige 
Statuctten. Unter den letzteren sind jene des Iiaiscrs Ludwig und 
Wallenstein's in Gyps besonders schün. In der Walhalla sind die Büs- 
ten des Kaisers Carl V. und Friedrich Barbarossafs von ihm gefßrtigßl. 
An der k. lireisgewerbs- und an der k. BaugewerbsschuleleitetSchwan- 
L thaler den Bossirunterricht. Die Arbeiteh der Gewerbsschüler wurden 
bei der grossen Industrie-Ausstellung von 1837 so preiswürdig 
befunden, dass dem würdigen Lehrer die silberne Medaille zuer- 
kannt wurde.  
Schwanthaler, Thomas, Bonaventura, Peter und Anton, 
s. Franz Schwauthnler.
        

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