Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schoute - Sole
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1795908
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1796085
Saßhra mm , 
Alexander. 
Schrzxnlux , 
Johann 
Micl 
mel- 
liunstwoise auf die Ulmor "Schule deutet. In den schwäbischen 
Kirchen und Klöstern scheinen ehedem mehrere Werke von ihm 
gewesen zu scyn, die in der Folge der Zeit gröstentheils ver- 
schwunden seyn müssen. Prof. vun Hirscher zu Freiburg in Breis- 
gnu besitzt nach v.Griineisen (Ulms liunstlehen etc. S. 6-1) ein mit 
schöner. frommer lnnigkcit des Antlitzes, reiner Grazie der Gestalt 
und wiirrliger Faltung des uewandes versehenes Madnnnenbild 
von diesem Schramm. Es ist von 1'187 und aus der Stadtpfarr- 
kirche zu Ravensburg. Der Künstler nannte sich hier als Verfer- 
tiger des Bildes, und somit können weitere Forschungen ange- 
knüpft werden, Der Bildhauer Enlres in München, der selbst 
viele meisterhafte Holzschnitzwcrkc geliefert hat, sah 1845 das 
Bild des H. v. Hirscher, und erkannte sogleich unter seinen alten 
Hnlzsculpturen ein Werk dieses lYleisters Schranim. Es ist dies: 
ein Altar mit dem Opfer des hl. Gregor in der mittleren Ablhei- 
lung, und zu den Seiten der Täufer Johannes und dit- hl. Gutha- 
rina, ausgezeichnet schöne Figuren im Runden gearbeitet, so wie 
überhaupt der ganze Altar zu den schöristen mittelalterlichen 
Srulpturen gehört. Die Figuren sind (ihngefiihr drei Fuss hoch, 
etwas kleiner als dieMaclonna des geistlichen llathesldirschcr. Auch 
dieses Wrerl". stammt aus Ravensburg. [n der Iiirche zu Bodnegg hei 
Ravensburg ist eine Statue des hl. Ulrich, fast lubensgross, und 
ein tretfliches Werk des [Vleisters Schramm.  
Schramm, Alßliilndür, Maler zu Berlin, ein jetzt lebender Künst- 
ler, der uns 1854 zuerst bekannt wurde. Er malt Bildnisse in Oel 
und zeichnet auch solche mit derlireide. Dann hat man von seiner 
Hand auch verschiedene Genreslüclse, meistens Darstellungen aus 
dem Vollxsleben. 
Schramm, COFIPMl, Furlnscllnelrler zu Riad, lebte in der zweiten 
Hälfte des 17. Jahrhunderts. Er war auch 'in der Giesslaunst _er- 
fahren, und machte eine Reise nach Jerusalem, wvssvvggcn er sich 
 Öfters Pilger des Grabes Christi nennt. Im Jalnre 1083 efäfllllell 
zu München ein Evangelienbucln mit llolzschmtteu von dxescm 
Schramm. 
Schramm, Heinrich, Architekt, geb. zu Irlnmlmurg 1651, bildete 
sich auf Reisen in Deutschland, Frankreich, England u. s. w" und 
' wurde zuletzt clmrfürstlicll sächsischer Oberlaudbaumeister. Starb 
1680 in Dresden. 
Schwamm , 
Johann, 
Maler, 
um 
arbeitete 
1640 
in 
Hasfurt. 
Schramm:  Hw Maler aus Wien, ein berühmter Meister seines 
Faches. Er mal! ausgvzeichlnet schöne Bildnisse in Aquarell, die 
sich durch lebendige Charakteristik auszeichnen, und mit gröäler 
Sorgfalt behandelt sind. Er malte Fürsten und Prinzessinen, Mit- 
glieder der höchsten Familien, Nmnhxlitaiten aller Art, meislcns 
in überraschender Avhnlichheit. Schranmz uralt aber auch andere 
Bilder, und isä im Staxnclo, die schwierigsten Gngerlstiinde mit voller 
Wahrheit und grusser NNWrlsung darzustellen. Im Jahre 18Äl2 wurde 
Schramm grmsherzogliclurr Hufmaler in Weimar und Professur an 
der Kunstschule claselhst. Srhwerdtgeburt stach nach ihm das 
Bildniss des Grossherzrags von Weimar. I 
Schramm, Johann Wliulmel, 
1772 zu Sulzbdch geboren und 
Maler, und 
von samem 
liupferstecher, wurde 
Stiilvater in dcrßuld-
        

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