Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Santi, Antonio - Schoute, Jan
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1790505
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1791421
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Schfabet , 
Fidel. 
Schachmann, 
Carl 
Adolf. 
nctianischcn Illiinzgxjaveur, der seine Stempel mit A. S. hezeich- 
nete. D9 wird ein seltener Conventionsguhlen mit dem Bildnisse 
der Iialiserin Maria 'l'lneresia von 1708 genannt, und noch anden, 
Münzen mit diesem Zeichen, welches aber auch auf Aspaclner und 
Slucker gedeutet wird. Uns scheint auch der A. Schuhe! nicht hi- 
storisch zu seyn. Jene Buchstaben) bedeuten wahrscheinlich den 
Anton Schi-ilfer. 
Sßhabet, Fldcl; Maler, geb. zu Wrurzach im Königreich VViirte-nk 
bcrg 1810, machte seine ersten Studien in Stuttgart, und begab 
sich dann 1854 nach München, um unter Curnelius seine weitere 
Ausbildung zu verfolgen. Er entwickelte da ein glückliches TQ_ 
lent für die Historienmalerei, so dass ihn Cornelius bald bei sei_ 
neu Arbeiten in der neuen St. Ludwigskirche verwenden lsunntm 
Ueberdiess malte Schabet auch Bilder in Oel, die jetzt schon sehr 
zahlreich sind, da er zahlreiche Aufträge für Kirchen und zu A1,_ 
dachtsbilclerxl für Privaten erhielt. Diese Bilder sind im Colurite 
besonders schätzbzir. 
801131301, BOQCP, Hunstgiesscr von Brüssel, soll 
des 18. Jahrhunderts in Paris gelebt haben. 
in der 
ersten Hälfte 
Schacher, Josias, Glasmaler von Strassburg. blühte um 1595. 
ner erwähnt Äleusel, aber nur als Besitzer einer [Inarluclae 
Dürcrß, welche 1'299 Hüsgcn in Frankfurt am Dllmn besass. 
Sei- 
Alb. 
SChaChmElIlH, Carl  GOtllllßl] VÜU, ein Etlclmann,'ggbu_ 
ren zu Hermsclorf in Sachsen 1725, ist nicht allein als Gelehrter und 
Kunstsammler von Geschmack bekannt, sondern auch als Maler 
und Radircr  besonders als Letzterer durch eine bedeutende An_ 
zahl von schön behandelten Blättern. Fr unternahm mehrere lieh 
sen und sammelte bei dieser Gelegenheit Gemälde, Iiupferstiche 
antilte Steine, Münzen u. s. uu, die er auf seinem Gute Königs: 
bayn in der Lausitz aiufbewalarte. Seine auserlesenc Sanimlung 
alter Nliinzen kam lsurz vor seinem H89 erfolgten Tod In den 
Besitz des Herzogs von Gotha, der sie seinem Cabinete einverleibtm 
Er starb zu Herrnhut, tief betrauert von seinen Unterthanen, de_ 
nen er wahrhaft Vater war. 
Scbachmamfs Blätter sind mit C. v. S. oder mit dem Namen 
des Urhebers bezeichnet. Einige geben Ansichten des von ihm 
durch geschmaltvolle Anlagen verschönerten Iiönigshayn und d" 
Umgegentl. 
1) Henriette Louise, Gräfin von der Lippe-Bistex-ield und ihre 
Schwester Ursula lVlargaretha Constaxitia LUUISG von (jaL 
lenberg. beide auf einem ßlattc. C. d. S. inv. et tec. jj-ZL 
restit. 1773. 
2) Gräfin HennLonise zu Lippe, geb. Gräfin von Callßnberg_ 
Das Titelblatt zum Leben dieser entschlalenen bräilixt aus 
der Feder ihres Gemaliles, Grimma 1800, gr. 8. 
5) Voltaire in ganzer Tigur mit der Laterne in der Hand, mit 
dem Motto: Jkiclaire, 3. 
 4) Der mit sich selbst zufriedene Alte, Christoph Lßßch. gr. g, 
5) Vue du Hohenstein pres de Iioenigsliayn. Dediö i: mes amh 
1706. Mit dem Namen. qu. fol. 
6) Seconde vne du Hohenstein. Ebenso, 1767, qu- fol- 
7) Der Todlonstein, bez. v. S. 1770, qu. fol.
        

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