Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Santi, Antonio - Schoute, Jan
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1790505
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1791184
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Sax, 
Jßbnnn 
Couraul. 
Sexy , 
Williauu. 
wo schon seine ersten Arbeiten grusse Hoffnung erregten. Im Jahre 
1837 reiste er als Pelzsioniir der russischen Akademie zur weiteren 
Ausbildung nach Horn, und hier enhvichelte sich sein Talent in 
laurzer Zeit zu noch schöneren Erwartungen. Sawialulf wählte das 
historische Fach, welches aber in Russland weniger Anklang fin. 
det, als z. B. die Schlnchtenmalertri. Im Jahre 1811 vollendete m. 
in Rum ein grnsses Getniiltle, welches Christus in der Vurhiille dar- 
stellt. Dieses Bild fand vielen Beifall. so wie denn Sawiatlulji iiher- 
haupt vorzügliche Arbeiten liefert. Wenn das eine oder das an- 
dere seiner Bilder in der Färbung etwas hunt erscheint, so huldi- 
get er damit dem Geschmaclie seiner Landsleute. 
83K, JOhElUYl Cßnfüd, nennt Orlandi einen geschickten rlcutsclmen 
Maler, welcher um 1720 mit Unterstützung des Grafen von Dhaun 
in Neapel unter Solimena sich ausbildete. Er scheint im Vater- 
lande nicht bekannt zu seyn,  
851x959" 9 Vvllhclln, Maler in Goslar, ein jetzt lebender Künstler, 
der schon seit einigen Jahren vorthuilhaft bekannt ist. Er malt 
Landschaften mit Staifage und Gcnrebilder. Diese Werke datiren 
von 1850 an. 
Saxtona ChÜStÜPh, Zeichner und Geograph, lebte in rler zweiten 
Hälfte Qles 16. Jahrhunderts in Exiglanal. Er fertigte eine LaniL 
charte von England, die 1680 zu London in mehreren Blättern an 
schien. Sie ist die erste dieses Landes, wie Ortclius in der Von 
rede des Theatrum orbis terrarunl bemerkt. 
Say, William; Kupferstecher zu London, wurde um 1778 gehoren 
und unter günstigen Verhältnissen zum Künstler herangebildet: 
Nach dem Vorbilde Bartolozzrs und anderer tüchtigen Meister suchte 
er sich anfangs in der zu jener Zeit noch sehr beliebten Puuhtixu 
manier auszubilden, und zeigte durch mehrere Blätter, dass er hie, 
rin Vurziigliches zu leisten im Stande sei. Später verlegte er sich 
fast ausschliessliclt auf die Mezzntinto-Dßanier, und lieferte zahL 
reiche Blätter, die den vollsten Beifall erwarben. Die GrabstichqL 
arbeiten dürften nur in ganz geringer Anzahl von ihni zu finden 
seyn, besonders auf Iiizpfer. Auch Stahlstiche haben wir von Say 
Folgende Blätter geben eine Auswahl seiner Werke in Mezzutimu: 
1) Wilhelm Friedrich, Ilerzug von Gluucestcr, nach ßeaehy, 
r. fol. 
2)  Mackcnzie, Lieutenant-General, nach Ilarlosv, gr. {QL 
3) Charles Dundas, fol. 
4) Charles, Graf von Gray, nach F. R. Say, Iixiiestiicls, gr, fu]. 
5) Admiral Nelson, nach Beachy, das ühnliehste Bildniss die_ 
ses Helden, 1806, fol. 
6) Bilclniss der Geliebten BafaePs, genannt die schöne Frnskq- 
tanerin, nach Rafael. Schwarz und in Farben , ruy. fol. 
7) The virgin and cliild, with angels. Maria mit dem liinqe 
 von Engeln umgehen, nach lliurillu, gr. fol. 
8) Joseph and his Bruthcrs. Joseph und seine Brüder, nach 
Nurthcote, gr. fol. 
9) Juclgment ut Salomon. Das Urtheil des Salornon, Ilüßll Nun 
cothe, gr. fol. 
10) Cupido, nach Picltersgill, fol.  
11) Dorothea, Scene aus Don Quixotte, nach Clarlxe, 1802, gr. 
        

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