Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Santi, Antonio - Schoute, Jan
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1790505
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1795604
49a; 
Schoor , 
Nicolaus van. 
Schooten. 
tuua und der Gerechtigkeit in Wolken, letzteres auf 8 Folioblätter 
in Lcbensgröase. F. de Backe:- radirte ein treifliches, höchst sel- 
leues Blatt nach Schoonjans, Cimon und Paro vorstellend. Die 
Cnmposition ist in Rubens Weise, Fol. H. Sinzenich stach in 
Punctirmanier das Opfer der Vestalinncn nach dem, Bilde aus de, 
Mannheimer Gallerie, jetzt in Schleissheim. 
SCIIOOIyNICOIaUS van, Maler, geb. zu Antwerpen 1666, malte 
Anfangs für die Tapezierer in "Antwerpen und Brüssel Tapeten, zog 
aber dann die Oelmalerei vor, und führte mehrere Bilder aus, die 
in Zeichnungen und Färbungen Lob verdienen. Er malte meistens 
Nymphen, Genien und liinderspiele, womit er auch öfters die G8- 
 mälde der. Landschafts- und Blumenmaler stnEirte. Moral und 
Ruysbraecß liessen die Staifage von ihm malen. Im Museum 
zu Gen! ist das Reiterbild Carl II. von Spanien von ihm. Der 
König ist als Jüngling von 13 Jahren gemalt. Starb zu AHtWQf- 
peu um 1727.   
SChOOT, 1111935 Van, Maler, wurde 1566 zu Antwerpen geboren; 
und in Italien zumliiinstler herangebildct, als welcher er in seinem 
Vaterland unbekannt zu seyn scheint. In St. Maria IYIaggiorc zu 
Bergamt: wurdeiihnu eine Kreuzigung Christi zugeschrieben. Wil- 
{inden den Künstler einzig im Servnore diPiazza della eiuh di Bcr- 
gamo, Berg. 1825, erwähnt. Da wird sein Tudesjalir um 1610 
gesetzt. 
Schor, 
SGhOOP; s. auch 
üünster 
die deutschen 
Namens. 
dieses 
Schoorel , 
Schoreel. 
dem Namen 
wSchoorl bei 
SGhOOTI, Jan van; nennt C. van Manrler den untef 
Schoreel noöb mehr bekannten Künstler, weil er von 
Alkmaer gebürtig ist. Näheres s. Jan Schoreel. 
Schooten, Georg, oder Ions van, Maler, wurde 158-,- h, 
Leyden geboren, und von Conrad van der Maas unterrichtet. E; 
malte schon in seiner Jugend Bildnisse, die bewundert wurden, 
sowie er denn fortan als Portraitmaler seinen Triuf behauptete. Aber 
auch seine Steffeleibilder fanden grossen Beifall, die jetloch den 
geringem Theil seiner Vtlerkeuausmachen- Sie werden in Ölient- 
liehen Gebäuden aiffbewahrt, sind aber 1m. Verlaufe der Zeit "selten 
e-worden. Er verliess sein Vaterland nie, umistarl) 165g, J. 
äuytlerhuef stach nach ihm das Bildniss des Gottesgclehrten A. 
Heiclanus. J. G. van Vliet erhielt uns eine historische Composltion, 
Christus und die Samaritcrin am Brunnen vnrstellend. Dies igt 
eines der schönsten Blätter van Vliefs. Man liest darauf J. (Juris) 
v. Schooten 1655. 
SChOOtän, Franz van, Professor der Philosophie und Mathe. 
matilc in Leyden, ist als Herausgeber mehrerer mathematische;- 
Werke bekannt. Darunter bringt ihn die von ihm besorgte Alls- 
gube der nGeometria a Ben. Descartes. Leyden 1649. (neue Ausg 
Amst. 1659) in die Reihe der Iiüxxstler. Diesem Werke ist das im 
Jahre 1044 von Schuoten selbst radirtc Bildniss des Cartesius 
beigegeben, 8. 
Iiupferstecher, blühte um 1T50- __Er ist {im nur durch 
raäirtes Blatt bekannt, welches Burgerß- und Lllllueulß 
Schooten;  
ein leicht
        

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