Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Santi, Antonio - Schoute, Jan
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1790505
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1795521
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Heinv. 
Sch0ePP1 
Joh. 
 Schoeva erdts, 
SCIIUEPP, JÜhFN-ln HßlnTlCh, Medailleur und Wappeuschneider 
von Nassau-Dietz, stand uin 1750 in Dienste des Lanclgrafen von 
Hessen und 1760 hiim er in jene der Stadt Frankfurt a. NL, Wg 
91' 1770 starb, wie Hiisgen angibt. 
SOhOGPEP, Landschaftsmaler, ein uns unbekannter Künstler. In der 
Sammlung des Grafen Viczay zu Pressbnrg waren zwei Landschaften 
von ihm. Diese Sammlung wurde 1855 zerstreut- 
SChÜQThÜVCYIS; nennt Hirscliing in seinen Nachrichten von Kunst- 
Sammlungen einen Maler, von welchem sich in der Gallerie de; 
Fürst-Bischofs von Eichstädt die Ansicht eines Städtchens bg- 
fand. Dieser Name scheint nicht richtig zu seyn. 
Schoettl oder Schoettler, Heinrich, Architekt, ein bayerischer 
Iiiinstler, dessen Lipowsky nur oben hin, alf 11111 1580 lebend 
erwähnt, und somit ist er einer jener vielen Iiunstler, deren Ver- 
dienste München nicht keimt. Ei- ilicilt gleiches Loos_ mit seinem 
ältern Zeitgenossen Leonhard Idalcler und mit Heinrich Sehnen, 
die erst in diesem Lexieon in die Reihe der Iiunstler treten_ 
Schoeltl war schon längere Zeit vor 1542 Hofbaumeister des Her- 
zogs Wilhelm, und dieser gab ihm in dem bezeichneten Jahre 
die Anwartschaft auf die Stelle Haldefs, falls dieser mit Tod ab- 
ginge. Später bekleidete er auch wirklich die Stelle eines Über. 
baumeisters. und als solcher standen alle Iiunstler unter ihm; selbst 
der Hotinaler Hans Ostendorfer. Um 1550  1580 leitete er alle 
Bauten des Hofes, allein diese bestanden grosstentlieils in Repara- 
turen. Er setzte die herzoglichen Qchliisser wieder in bevvohnbnrqn 
Stand, _wie jene in Grunvvald bei Munchen, Dachau, Menzing, 
Huhenliirchen, Miiring, limntzsperg, Tolz, Starnberg, Lecbhausen, 
Friedberg, Wembding, Riedenburg, Ingolstadt, Burghausen, lsareck, 
Eraunsltciln, äliäenheiin, Schwaben, Iäandüiutl; gas lltztztgänannta 
erzo ic e c oss restaurtrte er 15 g. uc te a un lleug 
Vestegin München erhielten damals bedeutende Reparaturen, d; 
letztere durch Brand gelitten hatte. DieFestung Ingolstadt erheischte 
1562 eine Ausgabe von 41496 Gulden für Reparatur.  Allen diesen 
Bauunternelimungen stand Schöttl vor. Er scheint ein hohes Alter 
erreicht zu haben; denn er wird in den uns zu Gebote stehenden 
Archivalien noch 1584 genannt. Kurz vor dieserZeit Fällt die Her- 
stellnn jdes Jngdschlosses Grünwald. Die hosten_ beliefen sich 
auf 55ä Gulden. Voii allen diesen Gebäuden existiren noch die 
Wenigsten, keines wird mehr vom Hofe bewohnt. Im k. Antiqua- 
rium in dei-Residenz sind aber interessante Ansichten von solchen 
alten bayerischen Schlössern, Märkten und Städten. 
SChOBVEICPdIS, M., auch Schovaerts und Schowaert genannt, während 
der Künstler selbst auf seinen wenigen Bildern und Radirungen 
sich M. Sehoevaerdts und M. Schoewaerclts nennt. Sein Tüiufname ist 
wahrscheinlich Martin. Der Maler Christoph Schovaerts, dessen 
Balkemu erwähnt, und dem er die Bilder im Museum des Louvre 
zuschreibt, ist, wenn er je gelebt hat, nicht eine Person mit dem 
Unsrigen. 
Die Lebensverhältnisse dieses Meisters sind unbekannt, er ge. 
hört aber zu den besten Künstlern, die um 1680 thätig Wären, 
Seine Darstellungsweise deutet nach Ilollancl, und seine YfNlIx-ten 
Blätter erinnern nnlCor. du Sart. Im Museum des Louyrß ist von 
ihm eine Landschaft mit einer grossen Anzahl von Figuren und
        

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