Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Santi, Antonio - Schoute, Jan
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1790505
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1795512
Schöpfer. 
Anton. 
Schöpflin, 
August. 
489 
risehcr Fürsten. Auch noch andere Wappen und Fahnen malte 
er, so dass dieser Schöpfer meistens im heraldischen Fache be- 
schäftiget gewesen zu seyn scheint. Dass er aber auch andere Dar- 
stellungen gemalt habe, dürften die zahlreichen Schüler beweisen, 
die er hatte. Wir nennen darunter ausser dem oben erwähnten 
Maria den Georg Ilertiuger, welchen er 1611 (lingte, den Georg 
Iluber, welchen Schöpfer 1018 als Führer in die Lehre nahm, den 
Pangraz Hältingcr 1621, den Hans Reilter von Neufarn 1625 01c- 
SChÖPfeP, Antcm, Maler zu Blümchen, der Sohn des obigen Mei- 
sters, machte 1635 sein Meisterstück, und war noch 1658 tlxiitig. 
Auch dieser Künstler malte Wappen und zierte die grossex: Schiffe, 
welche damals für den Starnberger See gebaut wurden. Schöpfer 
bildete ebenfalls mehrere Schüler, die aber in der Kunstwelt 
unbekannt zu seyn scheinen, wie Bernhard Leibrandt, Ignaz 
Zach etc. 
SClTÖPfCF, Franciska, Miniaturmalerin zu Mannheim, wurde 1770 
geboren, und an der Akademie der genannten Stadt herangebil- 
det. Später begab sie sich nach Bamberg und dann nach München, 
wo sie als Künstlerin grossen Beifall fand. Sie malte zahlreiche 
Bildnisse, auch solche von Mitgliedern des h. bayerischen Hofes, 
und anderer hohen Herrschaftem- Dann fertigte sie auch Copien 
von berühmten Malwerken, wie von den: schönen Bildnisse Ba- 
faePs in der Pinakothek zu München, "welches als sein eigenes 
ausgegeben wird. Dann finden sich von ihr auch schöne Portrait- 
zcichilungen. Sie wurde k. bayerische Hufmalerin. A. liarclier 
äacllm nach ihr das Bildniss des Sängers G. Gern, halbe Figur im 
va  
Dann hat F. Schöpfer selbst in Kupfer gestochen. 
i) Carl, lPrinz von Nassau-Siegen, halbe Figur im Profil. Oval, 
gr. fo  
2) Heinrich Beck, Schauspieler, halbe Figur in Oval, 8. 
5) Dr. Marcus, berühmter Arzt in Bamberg, 1816. 
4) Die heil. Familie nach A. van der Werlf. Franqoise Schii- 
pfer ä Mannheim, 1792. Fein punktirt, hl. fo]. 
Sßhßßpfßr, s. auch Schoepiler. 
SOllOBpnGr, Felix AIIIOII, Maler, geb. zu München 1701, war 
Schüler von G. D. Asam, und begab sich dann nach Stuttgart. wo 
er bei Ch. Groth arbeitete. Später ging er mit seinem Bruder Tho- 
mas nach Worms, wo sie die Treppe des bischöflichen läallasles 
malten, und nach Vullendung dieser Arbeit führten sie in Schle- 
sien mehrere Gemälde aus, sowohl Decormionen als Plafoudstii- 
clse. Jetzt trennte sich Felix von seinem Bruder, und ging nach 
Prag, wu er sich 1747 häuslich niederliess und 1760 starb. In der 
lireuzkirche zu Reichenberg in Böhmen sind Altarbilder, und in 
der LoreLtu-Capelle auf dem Hraclschin zu Prag Frescomalereieu 
von ihm. In Nliinchen ist dieser für seine Zeit geschickte liiinsl- 
1er unbekannt. 
Schoepfler , 
Thomas , 
den 
obigen 
Artikel. 
SChÜCPHIÜJ August, Kupferstecher zu Würzburg, blühte in der 
ersten ßälftf": des 19. Jahrhunderts. Er wurde um 1800 Lchrer an 
der {Inlvgrsuätfu VVürzburg. Wir kennen folgende Cupie vuu ihm: 
U Du: ZWQI un Walde schlafenden liindär, nach Byrue. Oval. ful.
        

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