Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Santi, Antonio - Schoute, Jan
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1790505
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1795331
Schoenfeld , 
Friedrich. 
Schoenfeld, 
Heinrich. 
471 
19) Ein bärti er Greis mit einem Buche in der Hand? 12. 
20) Die um Sie Statue des Pan tanzenden Nymphen, nach der 
Schalmey eines Schäfers und dem Triangel einer Schäferin. 
J. H. Schoenfcld fec. Leicht radirt, qu. fol. 
21) Ein Baechanai von Rindern vor der 'I'erme des Pan, die 
links auf einer Erhöhung steht. J. H. Schoenfeid f. qu. ful. 
G. A. Wolfgang hat diese beiden Blätter von der Gegen- 
seite und etwas grösser sehr gut copirt. 
22) Landschaft mit einem grossen Baume vor dem Hause, wei- 
ches fast die ganze Breite einnimmt. Am Fusse des Baumes 
sitzt ein Mann mit dem Hunde, und rechts vorn ist eine 
Umzäunung neben einem am Rande sich erhebenden Baume. 
Ohne Zeichen. H. 3 Z. 1 L.. Br. 4 Z. 11 L.  
23) Landschaft mit einem Hause linhs neben zwei Bäumen, die 
sich im Mittelgruxide am Wasser erheben. Letzteres nimmt 
die ganze vordere Seite ein, rechts sieht man über dem 
Wasser Berge. Ohne Zeichen. H. 2 Z. 7 L., Br. l; Z. 8 L. 
SGlIOGIIfClÖ, FflßdflCh, Goldschmid und Graveur zu Augsburg, 
arbeitete um 16Ä5. Er schnitt auch Siegel und Stempel zu Denk- 
münzen, die aber ohne Bedeutung waren. 
SClIOBIIfGlÖ, Friedrich, Maler, arbeitete um 1812 zu Potsdam. 
Er malte Portraite und andere" Darstellungen in Miniatur. 
SOllOGflfBld IICiUPICh, Architeliturmaler, geboren zu Dresden 1809. 
erhielt seinen ersten Unterricht im Freimaurer-Institute, und stu- 
dirte ltlatlieinatik, und Bergbau; besuchte aber dann die Akademie 
der liiinste und widmete sich der Architektur. Nach dem Tode 
seines Vaters, der beim Strasseiibaue angestellt war, glaubte er als 
Theaternialer sein Heil finden zu können, was in so ferne eintraf, 
als diese Iiunst ihn zur Architeliturninlerei führte, in welcher 
Schiinfcld Ausgezeichnetes leistete. Von 1830 an, nach seiner An- 
kunft in München, malte er architelstonisclie Darstellungen in Oel, 
nach seinen Zeichnungen und. Studien, die er an! [leisen in Ober- 
Italien, der Schweiz, am Rhein, iii Oesterreich, Heiland und in 
Nurdteulschlantl gefertigt hatte, grosstentheils nach mittelalterlichen 
Bauwerken, die ihn vnr allen tes_selten._ Zu seinen Hauptbildern 
gehört der Marktplatz iii-Basel. iiii Besitze des H. v. Arthaler_in 
Wien; das Münster in Strassburg, in der Privatgallerie des liönigs 
Ludivig von Bayern; die Hauptkirche in Bacharach. in der Samm- 
lung des Fürsten Colluredo in Wien, die Ansichten der Dunie zu 
Limburg und Erfurt. Diese Bilder reihen sich dem Besten an. 
was iii dieser Art in der neuen Zeit geleistet wurde. Er war von 
dem Geiste der mittelalterlichen Baukunst durchdrungen, und so 
sehr im Besitze der technischen Mittel, dass sich der Baschauer in 
die Wirklichkeit versetzt glaubt, indem auch die passende Staifage 
das Ihrige beiträgt. An seine Gemälde reihen sich dann zahlreiche 
Aquarellzeichiiungen und Skizzen, deren er eine Menge gesaiumelt 
hatte. Jetzt sind seine Arbeiten überall hin zerstreut, da nach dem 
1845 in München erfolgten Tod des Meisters sein liunstnachlass 
versteigert wurde. 
Schoeufeld fertigte auch viele Zeichnungen für das VVerk: 
Originalansicliten der historisch merkwürdigsten Städte in Deutsch- 
land, ihrer wichtigsten Dome etc. Herausgegeben von J. Lange, 
G. Ostcrwald, M. Bayer und H. Schueiileld. Dieses Praclitwerk, 
weiche; in_Darmstaclt erschien, beläiutt sich schon aut mehr als 
50 Hefte mit Text, roy. 4. Ein anderes mit Statilstichen illnstrir-
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.