Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Santi, Antonio - Schoute, Jan
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1790505
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1791037
Sauter. 
Snutcrleute , 
Joseph. 
111 
und begab sich 1857 nach München, um an der k, Akademie sei- 
ner Welle"!!! ßusbildung obzuliegen. Sauter lebte du einige Jahre 
der hunst, bis er endlich 1845 wieder in seine Vaterstadt zurück- 
lsehrte   
Sillltcr, Lilhograph, ein mit dem obigen gleichzeitiger Künstler, (les- 
sen im Cenlrulblnlte für liuustvereine gedacht wird. Da wird ihm 
1837 folgendes Blatt beigelegt, er könnte aber mit unserm W. Sau- 
ter Eine Person seyn.  
1)'Eine slavische Fürslerfalnilie im schlesischen Hochgebirge, 
 nach E. Ebers, für den schlesischen Kunstverein 1857, fol. 
Sauter , 
Johann , 
auch 
Seuter. 
SGUUIGI, JOIIEIUD, Bildhauer von Breitcnbrnnn bei Mindeiheim, 
bildete sich an der Akademie der liünste in Wien, und übte auch 
noch später daselbs; seine Kunst. E: wurde Mitglied der genann- 
ten Akademie. 
Santner fertigte Biisten, Figuren und Basreliefs. im Jahre 1815 
führte er mit Anton Element und Joh. Pacholils das Monument des 
Dichters Heinrich Coilin in der St. Cßfiäläifllhß in VVien aus. Das 
Todesjahr des liiinstlers ist uns nicht bekannt. 
Sautßire" Varenfle; heisst in? Pgusanias frangais p. T127. ein Land- 
schaltsmaler, der 1806 zu Pans em Seestück zur Ausstellung brachte. 
Wir kennen ihn nicht näher. 
Sauterleute, JOSCPlT, Glnsmaler, geb. zu Weingarten 1796. war 
Schüler des Prof. und Ritters Isupi im Kunstinstitute zu Ludwigs- 
burg, und nach Aufhebung des Instituts iibte_ er sich in der dor- 
tigen ls. Porzellnizifabrlk in der Sehmelzmalerei. bis er nach Nürn- 
berg sich begab, wo er bald durch mehrere glückliche Versuche 
im iGlasmnlen sich bekannt machte. Im Jahre 1821; wurde er wic- 
der nach Ludwigsburg berufen, und man übertrug ihm die artisti- 
sehe Leitung au der dortigen  Porzellamfabrxls, in welcher er 
einige bemerlsenswerthe Vasen lur den h. Hof malte. Nach Auf- 
hebung der Manufaktur erhielt er von Sr. Majestät dem Könige 
einen Gehalt, um sich in der Glasmalerei zu vervollkommnen. Von 
dieser Zeit an arbeitete der Künstler in Nürnberg ununterbrochen 
für das schöne Iiunstlsabinet des Handelgerichts-Asscssurs und Hauf- 
manns Ilertel, in dessen Sammlung sich mehrere Gemälde von sei- 
ner Hand beiinden. 
Nachdem Sauterleute durch mehrere Versuche es, dahin ge- 
bracht hatte, weisses Glas in allen möglichen Grössen und Formen. 
ohne Krümmung und Blusen und Sprünge zu schmelzen, so ging 
er an das Lahuriren von Farben in Blau, Purpurrolh, Schwarz. 
Gelb, Violet, Grün, Braun und Fleischrntln. Er verfuhr Zuerst nach 
IiunkePs Vorschrift, sah aber bald das Unzulängliche derselben ein, 
und gewann die Ueherzeuguxig. dass nur eigenes Nachdenken und. 
Selbstausiiben auf den rechten Weg führen könne. Endlich gelang 
C5 Ihm, Sowohl das Transparente, als die gleiche Schmelzung der 
Farben zu erzielen. Jetzt malte er sein erstes gelungenes Bild, 
das Portrait des Erasmus von Botterdanz nach A. Dürer. aus sechs 
Stücken zusammengesetzt, welche, gegen das Licht gehalten, un- 
merklich sind. Das Both und Vinlet, das Braun und der Fleisch- 
ton lsummen den bessern alten Glasmalereiexi gleich. Das ganze 
Bild ist in der Manier des Chr. lYlaurcr. eines der vnrziiglichstexl 
Glasmaler des IÖ- Jahrhunderts, ausgeführt. Nachdem ihm diese:
        

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