Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Santi, Antonio - Schoute, Jan
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1790505
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1795185
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Schön, 
Ludwig. 
Schön , 
Erhard. 
Schön, Ludwig, Maler, angeblich der Bruder des Martin Schön, 
kommt in den Ulmer Steuerhiichern von 14Ö0-- 11,191 V01", Wie 
Griinc-isen (Ulnis liunstlehen. S. 55) laelmailptet. Er ist avahrschein- 
lieh mit Ludwig FTiPSS Eine Person, da seine Gattin die Tochter 
des Iinilt Lindennn-yer und der Anna Friess war. Dieser Ludwig 
Schön odr-r auch Sehongnwßr genannt, erscheint später in Colmar, 
uneben 15ml, Cnspnr und Georg Friess. indem diese Familie nach 
Culmar zog. Im Verzeichnisse der Bruderschaft zum Hosenhraiuze, 
welches neuerlich auf der Bibliuilißli in Colmar durch den Bihlio- 
thelaar derselben, den gelehrten Herrn I-Iugot, aufgefunden wurde, 
wird seiner erwähnt. Dieses Verzeichniss ist gegen Ende des 15_ 
Jahrhunderts abgefasst. Wir hnhen desselben schon im Artikel des 
berühmten Martin erwähnt. Noch wichtiger ist ein von lelugot 
vorgelundenes Register, welches die in der Kirche des heil. Mm. 
tin zu Colmar gestifteten Jahrtiigc von 1591  155g enthält. In 
diesem Dokumente kommt Cnspar Schongauer 1468 als Gßltlßßlimid 
vor. Ein Kleister Paul Schongauer starb nach jener Notiz 1516. 
Dieser L. Schön scheint verschieden zu seyn von dem Maler 
Ludwig Schungauer, welchen vun Statten (liunst- und Handwerks- 
 geschichte Augsburgs, S. 376) in den "Bürger-reinstem der Stadt 
Augsburg unter dem Jahre 1485 Vorland. 
Schön oder SClIOUgEIWCP, Hans, Glasmnlrr zu Ulm, nrhcitete 
um 1495  151,1. Er kommt in den Steuerhiichern der Stadt vor, 
und wird M98 als einer clcrMcister genannt. die den Dom in Ulm 
mit gemalten ITensLcrn schmückten. Vgl. Ulxns liunstlelaen van 
Grüneiscn etc. S. Q0. 
Vielleicht ist dieser Hans Schön der Ivloncigrammist S. 76 bei 
Bartsch P. gr. VI. p. 593. Er schreibt ihm da zwei Blätter 1", 
wovon Nr. 1 nach Pilartin, das endete nach Albrecht Dürer au- 
pirt ist. 
i) Christus am Kreuze, Nr. 22 des Werkes von M. Schnn- 
ganer. Links unten das Zeichen. H. [L Z. 5  Br. 5 Z, 
2) Die heil. Jungfrau mit dem AlYen, gegenseitige Cupie nach 
Diirer. Der Affe ersrheint vorn nach rechts. In der Nliue 
unten sieht man das Zeichen. H. 6_Z- 8 L., Br. 11 Z. 7 L, 
Schön, Paul, Caspar und Georg, s. Ludwig Schön. 
Mit diesen Namen scliliessen wir das Verzeichniss der Ulme;- 
Meister. Die zuletzt genannten Goldschmiede gehören Colmar u", 
sind aber als Nachliömmlinge der Ulluer lünnilie zu hclrazchlcn. 
Ob der Folgende Erhard oder Fberlmrt Schön in Ulm oder von 
Niirnberggcbiirtig sei, bleibt (lahingestellt. 
Schön, EbEThÜPt; s. den Folgenden Artikel. 
SChÖD, Erlflßfd, Maler und Formsclineider, ist nach seinen Le- 
bcxßvgrhällnigscn unhelunmt. Einige hullm ihn jetzt liir einen 
Nachhiimnlling der Ülmcr Ekrmilie Schön; allein es bleibt auffal- 
lend, dass er sich in seiner Proporlionslehre selbst Erhard Schön 
von Nürnberg; nennt. Er arbeitete auch schon vor 1516 in dieser 
Stadt, nämlich an den Holzschnitlen des llortnlusztnimae, Wßlvhen 
in demselben Jahre Johann Clein in Lyun auf Husten dcs Jfxlvunn 
läol-rlrgcr in Nürnberg druclste. Er ist also vvxihrseleeinlißll "lll drin 
Elw-rhart Schön, der nach Weyermann 1530 und 15760 i" M" Hill'- 
gerbüehern zu Ulm vorkommt, nicht Eine Person, obwßhl W m-r-ht
        

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