Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Santi, Antonio - Schoute, Jan
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1790505
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1791026
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Saurweid. 
Saurer , 
Carl 
W ilhehn. 
bemerkt. Den Architekten kennt letzterer nicht, und er behaupte; 
daher irrthiimlich, Saures und Batrachus hätten die beiden 'l'em_ 
pcl in der Halle gebaut. Plinius sagt auch, diese lYleister hüllen 
sich erholen, unentgeltlich zu arbeiten, wenn man ihnen erlnu- 
ben wollte, ihre Namen an den VVCFlSGD, die sie errichten soll, 
ten, anzubringen; da man ihnen aber dieses nicht gestattet, Sßypxl 
sie auf den Einfall gekommen, die Namen durch eine Eidechse 
(eavpm) und einen Frosch (ßKXTfNYXOC) anzudeuten, "lacerta Etlque 
rana in columnarum spiris." Den Baumeister des JUIIOIGDIIIGL; 
nennt Vitruv nicht, er könnte aber von Sauros und Batravhos her_ 
rühren, da er nach den Fragmenten des alten Grundrisses von 
Bnm ein blasser Prostylus virar, nur am Prunaus Säulen hatte ohne 
Peristylum. Winckelmann I. 57g. Vgl. auch Sachse's Gesch. von 
Rom, I. 557. Winelselniann gibt Nr. 206 der Denkmale auch die 
Abbildung eines junischen Capitäls aus der Kirche des heil. LUTETIZ 
ausserhalb Rom, in dessen Schnecke ein in die Höhe gerichtete;- 
Frosch und eine Eidechse vorlipmmen. Er glaubt, es stamme aus 
den genannten Tempeln. Stosch (picrr. grav. prdl". 8.) ist aber im 
lrrthumc, wenn er mit Spon (Misc. anliqßgß) annimmt, dass eine 
marmorue Vase aus dem Hause Giustiniani von diesem SÜUPQS 
herriihre, weil im Basrelief, womit sie geziert ist, eine Eidechse 
vorkommt. Diese Vase ist modern. Dieses Thier scheint indessen 
im Alterlhume aufGelässen öfter angebracht worden zu seyn. Eins 
solche sah man auf dem Trinlsgeschirre des Mentor. 
Saurweid, s. Sauerweid.  
Sallssard; Jean; Baumeister, war zu Anfang des 17. Jahrhundert; 
in Strassburg thätig. Er stand im Dienste des Dömkapitels, unä 
fertigte wahrscheinlich im Auftrage desselben den Grundriss des 
Münsters, der im Münster- und Thurmbüchlein, Strasshurq 1752 
gestochen ist.   ' ' 
Salßsenhüfer, Engßlliert; ein geschickter Dilettant, war um 1730 
bischöflicher HnlTourier in Eichstütlt. Er hinterliess mehrere histu- 
rischennd andere Zeichnungen. 
Saufen BObCITS, T-, Zeichner, bliihte in der ersten Hälfte des 
19. Jahrhunderts in England. Er zeichnete verschiedene Ansichten, 
deren mehrere von J. Blucls, F. C." Lewis u. a. gESiUChEXl wurden_ 
Sauter, TlladdällS, Maler, arbeitete in Augsburg, und malte be- 
sondcrs Bildnisse fiir den BISClNJf und für andere. ln der Kirche 
der heil. Walburga zu Eichstüdt sind von einem Sauter {mehrere 
heilige Darstellungen, vielleicht von Thad. Sauter. Starb 1726 im 
71. Jahre. 
Sauter, GEOPg, Maler von Aulendorf im Königreiche Württemberg, 
wurde 1732 geboren, und unter uns unbekannten Verhältnissen 
zum Künstler herangebildet. E; malt Landschaften, die in Anitas- 
sung und Behandlung grosses Lob verdienen. Dann findet man 
auch Genrebilder und Bildnisse von seiner Hand. 
Ini Schloss-e Bosensteixl bei Stuttgart malte er einige Zimmer 
ans, und zeigte da ("einen Geschmack in der Wahl der einen; Land. 
hause entsprechenden Gegenstände.  
Sauter, Carl Wilhelm, linpfcrsteclier, geh. zrrNiirnherg 13m, 
getioss den ersten Unterricht an der Iiunstschulc schier Vaterstadt,
        

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