Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Santi, Antonio - Schoute, Jan
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1790505
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1795137
Schoen 
K w 
oder Schongawer, 
B121 rtin  
451 
5) "Der Leichnam Christi vom Kreuze abgenommen liegt aufdem 
Sclioosse der Maria, welche von Johannes und drei Frauen 
unterstützt wird, die Frauen zur Linken stehend, Diese; 
Blatt ist roh gearbeitet, von einem Stecher des 16. Jahr- 
hunderts. Unten nach links ist das Zeichen, und rechts 
liest man: Martin Petri exeudebat. H. 7 Z. 10 L., Br. 5Z. 
8 L. Der Rand misst 8 Linien. 
4) Die Grablegung. Die Jünger tragen den Leichnam des Herrn 
zu Grabe. Diese ist eine gegenseitige Copie von Nr. 18. der 
Blätter Schungauefs. Sie ist auch an dem Mann zu Pferde 
links im Grunde und an den zwei Bauern mit llechen, wel- 
che von Golgatha kommen, erkenntlich. In der Mitte unten 
ist das Zeichen, der Buchstabe S. verkehrt. ll. 5 Z. t) L. 
Br. 4 Z. 6 L. 
5) Christus erscheint der Magdalena als Gärtner. Er steht links- 
mit dem Pannier in der flechten, und Magdalena kniet vor 
' ihm. Die Buchstaben M. S. stehen unten ohne Kreuz zwi- 
schen beiden, und weiter abstehenrl als gewöhnlich. Dirss 
ist eine gegenseitige Copie von Nr. 26 der Blätter Schöne. 
H. 5 Z. 4 L., Br. 2 Z. 11 L. 
G) Jesus Christus in der Wüste von sechs grossen Engeln be- 
gleitet, je drei auf einer Seite in Verehrung. Im Grunde 
sind drei Bäume. Auf dem zur Rechten sind Vögel. auf je- 
nem zur Linken ein Alle. Der Boden ist mit Gras und 
Pflanzen bewachsen, zwischen welchen man verschiedeiis 
Thiere sieht, besonders Lapins. Links ist das Zeichen, das 
lireuz zwischen den Buchstaben verkehrt gestellt. H. u Z., 
Br. 8 Z. 3 L. 
Es gibt zweierlei Abdrücke: 
I. Ohne Zeichen Schongauefs. 
lI. Mit dem Zeichen links unten. 
7) Die heil. Jungfrau auf dem Halbmonde stehend. Sie trägt 
das liind auf dem rechten Arme. llechts unten steht der 
Buchstabe 3., und links NL, ohne Iireuz in der Mitte. Dies: 
ist nach Bartsch eine gegenseitige Copie des Blattes Nr. 27' 
von Scliongauer. Im Originale fehlt der Halbmond. H. 5 Z.- 
Br. l Z. 4 L. 
Zanetti, Cabinet Cieognara, p. 10, erwähnt dieser Com- 
position ebenfalls. Graf Cicegnara besass ein Blatt ganz im 
Sinne des Originals und mit dem Halbmonde. Die Buch- 
staben M. S. stehen fast in der Mitte unten, aber ohne Kreuz 
zwischen beiden. Für Original erklärt Zanetti dieses Blatt 
nicht, und so ist es eine dem Verfasser des Peintrc graveur 
unbekannte Nachbildung. 
8) Maria in langem weiten Mantel und mit Schleier nach links 
schrcitend. Sie ist traurig und mit gekreuzten Händen dar- 
gestellt. Das Zeichen ist links unten. H. 4 Z. 8 L., Br. 
2 Z- 10 L. 
9) St. Anton der Eremit, stehend en face. mit dem Schweine 
rechts zu seinen Fiissen. Gegenseitge Copie nach dem Blatle 
Nr-_4Ö von Schungauer. Nach uben liest man: Szinctus An- 
tonius. H. 5 Z. 2 L" ßr, 2 Z, 2 L, 
10) St. Georg zu Pferde durchbohrt den Drachen mit der Lanze. 
Er reitet nach links. Dirss ist Copie nach Nr. 50 der Blät- 
ter Schiin's, im dem Buchstaben S. in der Mitte unten er. 
kenntlich. Dieser erscheint verlaehrt. Dann sieht man rechts 
29'"
        

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