Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Santi, Antonio - Schoute, Jan
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1790505
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1791008
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Sauerweid , 
Alexander. 
Saulx, 
Jean 
58) Ein Kalmuli und ein Uralischer Cosak, k]. qu. 4. 
59) Eine bedeutende Anzahl militärischer Gelegenheitsstiiclse aus 
den Iiriegsereignissen von 1815, zum coloriren radirt, aber 
ohne Namen, jetzt sehr selten, (In.  
40) Die sämmtlichen französischen, russischen. preussischen etm 
Truppen; welche durch Dresden marschirten, in einer Reihe 
von 5  Ö Figuren en face zu Fuss und zu Pferde. Ohne 
Namen, jetzt sehr selten, qu. 4. 
41) Paris von der Strasse nach Meudon aus gesehen. fol. 
Saucrweld, Alexander, Maler, der Sohn des obigen Künstlers, 
malt ebenfalls Schlachten und militärische Scenen. Seine 
 Werke sind sehr geschätzt. 
Sauerweid, Gharlotte, Kunstliebhaberin zu Berlin, machte um 
1818-1820 ernste Iiunststudien, und lieferte mehrere gelungene Pro_ 
ben. Diese bestehen in verschiedenen Zeichnungen in Sepia, dann 
in Oelbildern, nach fremden Meistern und nach eigener Erllndung_ 
Saugrain, EllSß, Kupferstecherin, geb. zu Paris 1755, wurde von 
Moreau jun. unterrichtet. Man findet einige Blätter mit ihren N5- 
man, wir kennen aber kein älteres als von 1785. 
Fiissly spricht von einem englischen Kupferstecher, Namen, 
Saugrain . der die Bildnisse von Shakespeare und Garrik, letzteres 
nach LBeynolds, gestochen hat. Fiissly vermuthet darunter dieElL 
sabeth Saugrain, was kaum möglich ist, da diese nur Landschai; 
ten gestochen hat. 
1) Ansicht um Dresden, nach J- G. Wagner 1785, qu. fol. 
2) Zwei Ansichten um Paris, nach L. G. Moreau, qu. 8. 
3  Ö) Die Ansichten des Schlosses Madrid bei Versailles, der 
chinesischen Brüche von Bagatelle, des Schlosses von Vin_ 
cennes, und der Cascade von Bagatelle, 4 Blätter nach Mu_ 
l'eau, fol. 
Saugrain, englischer Iiupferstecher, s. den obigen Artikel. 
S311], l, nennt Fiissly nach Möhsen einen Hiinstler, der das Bild- 
niss des Arztes Rudenicus gestochen hat. Dress 1st J. Saal. 
Saulx: Jean de: Öde? Desaulx, Iiupferstecher und Radirer zu 
Paris, war schon um 1810 in Thätigkeit, und während einer Reihe 
von Jahren gingen zahlreiche Arbeiten unter seinen Händen llG1-_ 
vor. Er ätzte viele Platten, die dann von Niquet, Lienard, Bovi_ 
net, Oortman, Pillement, Schröder. Filhol, Dequevauviller u. a_ 
mit dem Grabstichel vollendet wurden. Diese Blätter sind in GQI_ 
leriewerken vereiniget, und kommen selten einzeln vor; noch se]_ 
tener aber sind die reinen Aetzdriicke, welche als Desaulx Arbeit 
zu betrachten sind. Im landschaftlichen Fache hat dieser Iiiinstlel. 
grosse Fertigkeit entwickelt. Die grösste Zahl seiner Platten sind 
nach berühmten Meistern radirt, die geringeren nach eigener ZeicI-h 
nung. Zu seinen älteren gehören einige Ansichten in den h. Gilt 
ten zu lYlai-ly, Malmaison, Mirville, dann eine Ansicht des  
numents Ludwigs XVI. und der Maria Antoiuette auf dem Mag_ 
dalenenkirchhxife zu Paris, n. a. 
In letzterer Zeit hat de Saulx auch in Stahl gestochen. In 
VGavard's Gal. hisz. de Versailles ist von ihm die Einnahme von 
Tburnai, nach van der Meulen.
        

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