Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Santi, Antonio - Schoute, Jan
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1790505
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1790986
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Sattler , 
Joseph. 
"Sanerbrey, 
Friedrich Jasse. 
einen Sohn zur Kunst herangezogen hat. Sattler malte Bildnisse 
und Landschaften, gründete aber seinen Ruhm durch das Faun- 
rama von Salzburg, welches in den ersten Städten Europas mit 
griisstem Beifalle gesehen wurde. Dieses Rundgemälclc ist von 
überraschender Wirkung im Ganzen und auch im Einzelnen mit 
Genauigkeit durchgeführt. Im Jahre 1829 erschien eine historisch- 
choro- und topographische Beschreibung davon. 
Sattler ist Mitglied der Akademie der Iiiinste in XVien. In 
der Pnrtraitsammlung des Malers Vogel von Vogelstcin ist sein 
Bildniss.  
Säule!) JOSÜPh, Maler von Olmiitz, lag zu Wien und dann in 
Rom seiner Ausbildung ob, und liess sich endlich im Klalerlanclg 
nieder, wo sich zahlreiche Arbeiten von ihm finden, sowohl in 
Oel, als. in Fresco. Liawlik (Gesch. d. liunst in Mähren, S. 746) 
sagt, dieser Sattler, dessen Tdllitiglseit um die Mitte des ißnlahr- 
liunderts füllt, habe in Cumpostion und Färbung den Italiener 
Corredo zum Vorbilde genommen, und habe daher im Colurite et- 
was Neblichtes und in der Carnatiuu kalte Töne. In der Dreifal- 
tiglseitslairchc zu Fulneck sind Fresken von ihm, und ein Altarbild 
mit Christus am Kreuze in der Iiirche des heil. Jakob zu Briinn, 
Sattler; Carßllne, Miniaturmalerin aus Erlangen, genoss um 1325 
in Paris den Unterricht des Miniaturmalers Augustin und brachte 
es zu grosser Fertigkeit im Malen mit Wasserfarben. Dann be- 
suchte sie auch die Schule von Iluhcrt Lefevre, um da in grussen 
Umrissen zu zeichnen und in Oel malen zu lernen. Diese 'I'ech__ 
nik wählte sie aber nie zur Hauptaufgabe, sondern fuhr stets lurg 
durch die Nliniaturmalerei ihren Ruhm zu erhalten. Die Bilde;- 
dieser Art sind mit ausserordentlichcx- Sicherheit und Zartheit be. 
handelt und von blühender Färbung. 
SEIIUPGUS, oder SatyrlUS, Edelsteinschneider, ein alter Künstler, 
 dessen Lebenszeit nicht bekannt ist. In einem griechischen Sinnge- 
dichte wird von ihm eines Crystalls geilacht, in welchem das Bild 
der Arsinoe geschnitten war. Anth. Palat. IX. 776. 
Satllflllnus, ein römischer Edelsteinschneider, welcher in Silligfs 
Catalog. artif. vet. fehlt, clässeu aber Raoul-Rochette in seinem 
Briefe an DnILSchom erwähnt. Er hinteriiess einen schönen Ca- 
meo mit dem Purtraite der jüngeren Antonia, der Gemahlin des 
Drusus. Daraus lässt. sich auch die Lebenszeit des liüusglers be- 
stimmen. 
SEIÜYTOS, s. Pythcus. Er erscheint mit letzterem als Architekt des 
Mausoleums, um O1. H7. Verschieden vun diesem liünstler lSt 
jener Satyros, der- zur Zeit 'des Ptulemäus Philadelphus in Aegyp. 
ten lebte, um Ol- 150.'_ ' 
säuberlich , 
Saeuberlich. 
Saucßdo, Bildhauer, arbeitete um 
Seiner erwähnt C. Bermudez. 
1561 
in 
zu Sevilla, 
der Cathedrale 
Sauerbrey, JOSSG FfißdfiCh, lYIedailleur des Iiönigsbvon Freus- 
sen, war in der ersten Hälfte des 18.Jahrhunderts xhäugb, um 1'315 
bis 13. Auf seinen Arbeiten stehen die ßnchslaben J. i". S.
        

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