Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Santi, Antonio - Schoute, Jan
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1790505
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1794454
schnallt. 
Schneider , 
Frie dr. 
All? 
Christ. 
383. 
Ohne Brille. Qtarb 1797. In Beusfs sächsischen Provinzinlbläittern 
111, 31. 1st sem Leben beschrieben. Ueber seine Schriften gibt 
Meusel Aufschluss. 
Schnaut, 
s. Schmaut. 
Schneck, Johann Andreas, Maler, lebte um 1750 zu Ulm. Er 
malte Bildnisse, und wurde in der Folge Feuerwerker und Schanz. 
Schreiber. 
Sein gleichnamiger Sohn malte Landschaften, Historien und 
Portrails, aber mit geringer Kunst. Starb 1792 im Zuchthause. 
Es finden sich von diesem Schneck auch radirte Blätter, die 
aber ebenfalls sehr mittelmässig sind:  
i) Das ßildniss des Generals London, 8. 
2) Ein Bauer und eine Bäuerin in altschwäbischer Tracht, in 
Hausleitner's Scliwäb. Archiv I. 527. 
5) Der Brand des Weinhofes in Ulm 1785, fol. 
4) Ansicht von Belgrad, 8. 
Schneclt oder Schneeg, Johann, Bildhauer, geb. zu Imstberg 
in Tirol 1724, lernte im Vaterlande und ging zur weitern Ausbil- 
dung ins Ausland. Er arbeitete längere Zeit in Bayreuth, wurde 
claselbst fiirstbischöflicher Hofbilclhauer und 1756 Professor an der 
neuen Kunstakademie daselbst. Nach der baldigen Auflösung die. 
ser Anstalt ging Schneck 1761 nach Berlin, und arbeitete mehrere 
Jahre in Diensten des Königs von Preussen, besonders zur Ver- 
zierung des Gartens in Potsdam. Im Grottensaale daselbst ist von 
ihm eine schöne Iiindergruppe in Marmor. Als er wieder in sein 
Vaterland zurückkehren wollte, erhielt er keine Erlaubniss, fand 
aber um 1769 doch Gelegenheit zu entwischen. wobei er sein Geld 
in ausgehöhlten hölzernen Figuren verbarg. Jetzt arbeitete er noch 
mehrere Jahre in Tirol. Zu Wiblingen, Gölzens und Banggen 
sind Altäre und Steinen von ihm. In der Wiener Schatzkammer 
"ist ein Erzengel mit dem Lucifer in Elfenbein, wofür der Kaiser 
50 Dukaten bezahlte. Starb zu Arzl bei Imst 1734. 
Schneeg, 
Schneck. 
Schneesing, Johann, ein protestantischer Pfarrer, aus Frankfurt 
am Main gebiirtig, wird auch als Maler gelobt. Er malte bibli- 
schetDarstellungen, deren in einem VVerl-ze: Gothaischer Kirchen- 
und Schulstaat ll. 58. und in TenzePs Unterredungen, 1694, S. 287. 
genannt werden , in letzteren eine Carrikatur auf N. Stark. Schnee- 
Sing lebte um 154G- 
Schneewels; 03T], Zeichner und Iiupferstecher, geb. zu Salzburg 
1745, lebte theils in dieser Stadt, theils zu Mailand. Er ätzle ver- 
sclnedeqe Bildnisse nach Zeichnungen und Gemälden des Grafen 
L- V- Flrmjall. Wir kennen zwei Blättchen mit Büsten eines Grei- 
ses und_ emes jungen Orientalen, nach Zeichnungen von Annib. 
Carraccl. 
Schneiöer. August Adolph, Bildhauer zu Leipzig, blühte in 
zweiten Häute deS 18- Jahrhunderts, gehört aber nur zu den Künst- 
lern des untergeordneten Faches. Starb um 1806. 
Schneider, August Friedrich Christian, Maler von Denngn 
in Preußen, wurde 1812 geboren, und schon in der Kunst geübt,
        

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