Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Santi, Antonio - Schoute, Jan
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1790505
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1794449
332. 
Schnabel, 
Andreas. 
Schnauss , 
Christian Friedrich. 
Anfang des 19. Jahrhunderts als ein tüchtiger Meister. Er malte 
historische Darstellungen, besonders für Iiirchcn und Klöster, die 
aber nach Aufhebung der letzteren in verschiedene Hände über. 
ingen, wie die vielen Bilder, welche die Abtci Andechs von ihm 
äewahrte. Einige sind jedoch noch in den unangetasteten Geinä. 
chern zu sehen. Grossen Beifall fanden seine Darstellungen aus 
 dem Volksleben, und auch die Bildnisse, deren er viele malte. 
Solche Bilder sah man früher in den Schlössern am Starnberger See. 
Im Schlosse zu Keinpfenhausen waren neben anderen 18 Bildnisse 
von Freunden des damaligen Besitzers, die daselbst ihre Ferien zu- 
brachten. Dann malte er auch Ansichten der genannten Schlösser 
mit Stadage, und Fahrten auf dem See. 
Schnabel starb zu Starnberg um 1815- 
Schnabel, Mlßhäßl, Maler, arbeitete um 1650, Wahrscheinlich zu 
Coburg. Er malte Bildnisse. Jenes des Superintendenten Seifart 
hat J. Dürr gestochen. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts 
lebte ein Architekt Johann Schnabel in Coburg. Von diesem 
haben wir einen grossen Plan der Stadt und der Umgegend, 1672 
ausgeführt. 
Zeichner und Nlaler zu Mün- 
und M. Weuning haben nach 
Schnabel oder Schnabl, J. F., 
chen, blühte um 1692. G. Amling 
ihm gestochen. 
Sßhnaciviin, Iiupferstecher, wahrscheinlich nur Dilettant, lebte im 
13. Jahrhunderte. Er radirte einige Büsten nach Rembrandt, oder 
vielmehr copirte die Blätter Rexnbrandfs. 
Schnaetz , 
Schnetz. 
Schnaetzler, Johann Ulflßh, Maler vQn Schaffhaugen, war 
 Schüler von J. J. Schaercr, und ein tüchtiger Künstler, der aber 
in seiner Lebensweise dem A. Brouwer glich. Er stuclirte sechs 
Jahre in Wien, und ging dann in die Schweiz eurück, Wo er 
Bildnisse malte, und auch verschiedene Stuccoafbellßll ausiührlß. 
J. J. Haid hat nach ihm einige Blätter gestochen- Starb 1765 im 
69. Jahre. 
Schnai, Johann, Zeichper, wird von Füssly erwähnt, welcher 
von einer getuscbten Zelchnung; von 1670 Wflsste. Sie stellt eine 
Figur vor, und 1st mnt dem Namen J. Schna: versehen. 
Schnapper, J. T., Iiupferstecher, ist uns nur aurdem Cataloge 
der Sammlung des Grafen lKonesse-Breidbach (Anvers 1855) be- 
kannt. Da wird ihm folgendes Blatt beigelegt: 
Bildniss der Kaiserin Catharina 11., fol. 
Schnarch, Damascen, ein Dominikaner zu Brünn, hatte den 
 Ruf eines geschickten Bildhauers. Er fertigte mehrere Statuen, die 
aber nach Hawlils etwas Uebertriebenes haben. Verlor um 1740 
durch eiuen Sturz sein Leben- 
Schnauss Ch ' ' ' 
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