Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Santi, Antonio - Schoute, Jan
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1790505
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1794374
Schmelze , 
Schmutzer , 
Jos. 
375 
Schmelze, Cßrl Hermann, Zeichner und Maler, wurde m23 in 
Zweibrücken geboren, und erfreute sich, als (der Sohn eines No- 
tnrs, einer sorgfältigen Erziehung. Im Jahre 1340 gingler nach 
München, um an der Akademie der Iiünste sich der Malerei zu 
widmen, von welcher Zeit an sich sein Talent zum humoristischen 
Genre in reicher Fülle entwickelte. Bisher bestehen indessen seine 
Werke meistens in geistreichen Zeichnungen, deren er eine be- 
deutende Anzahl fiir die fliegenden Blätter von Schneider und Braun 
lieferte, eine Zeitschrift, die sich des ungetheilten Beifalls erfreut 
und immerfort (1845) eine Quelle ächten Humors bietet. Schmelze 
liefert aber auch als Maler bereits Trel-llichcs. Im Lokale des Kunst- 
vereines sah man von ihm einige Bilder in Ocl, die eben so 
sehr durch originelle AulTassung, als durch gefällige Färbung an- 
sprechen. 
Schmon, JOhilUn Baptist; Maler von Augsburg, wird in der 
Kunstzeitung 1770, S. 478, erwähnt. Da heisst es. Sehmon habe 
sich durch seine Gemälde mit nächtlichen Feuersbrünsten berühmt 
gemacht. 
Sßhmüüt, In, heisst in einem alten Cataloge der Gallerie von Salz- 
dahlen ein xiiederländischer Maler, von welchem sich daselbst zwei 
Stranclansichten befanden. 
Schmucklein, 013115, Maler aus Bamberg, lebte um 1482 in Wiirz. 
hurg. In diesem Jahre liess er sich in die Zunft einschreiben, wie 
wir aus Jäclis Pantheon wissen. 
Schmuglßwitsch, l, Maler, blühte um 1800 
Professor der Malerei und der Zeichenkunst. 
Wilna. 
in 
Er war 
Schmutha" Thomas Valentin! Malz-Er zu Fragt arbeitete in der er- 
sten Hälfte dßä 18- Jahrhundirts. Er malte Bildnisse und histori- 
sche Darstellungen. Starb 1749. 
Schmuttermayer, HZIDS, Medailleur, wurde 1505 an der Münze 
zu Schwabach angestellt. Er_war verbkmnrlen flie nöthigen Münz- 
stempel zu schneiden. Vgl. Hxrsclfs Munzarchlv. VIII. 51. 
Schmutz, Johann PllldOlPh, Maler von Regenssperg in der 
Schweiz, war Schüler von M. Füssly, und ging dann nach Lon- 
don, wo lineller sein Vorbild wurde. Er malte im Geschmacke 
dieses Meisters zahlreiche Bildnisse, mit besonderen Beifalle Da- 
men. denen er Grazie zu ertheilen wusste. J. Smith stach nach 
ihm das Bildniss des Schauspielers Penketmnnn, und G. Vertuo 
jenes des Arztes Hankwitz. Starb zu London 1715. 
Schmutz, Franz, Bildhauer zu Wien, hatte den Titel 
demischen Künstlers. Starb 1795 im ÖÖ- Jahre: 
eines 
aka- 
Schmutzer, Andreas, Joseph und Adam, iiupfemeche. von 
Wien, waren Söhne eines Graveurs, der für Waffenschmied: ar- 
beitete. du er durch seine Vurxuiinrler das Vermögen verlor, wel- 
ches ihm 50111 Valßr, ein kaiserlicher General, hinterlassen hatte. 
Er bestimmte auch seine beiden Sühne zur gleichen Kunst; allein 
diese zogen die huplerstecherkunst vor, und erwarben Sißh hierin 
bedeutenden Ruf. Besonders galt Andreas als einer der tüchtigsxen 
Nachahmer Bulswerfs und vau Dalerüs. Sein Bruder war ihm bei
        

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