Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Santi, Antonio - Schoute, Jan
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1790505
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1794309
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Schmidt, 
Xavi er. 
Schmidtner, 
Leonhard. 
das Bild einer Durfschule, in welchem alle oben genannten Vorzüge 
vereiniget sind. Eines seiner neuesten Werke stellt die Einseg- 
nung einer Leiche dar, eine ungemein würdige und naturgetreue 
Scene. Die Aulllissuitg der Contraste ist ausgezeichnet schön, die 
breite Malerei vorzüglich, und das Ganze zeigt den denkenden 
Iiiinstler. In der allgemeinen Zeitung von 1815. S. 1954 wird 
dieses Bild, welches damals auf der liunstansstellting zu Ciiln zu 
sehen War, deswegen besonders gerühmt. Die Figuren haben g 
Lebensgrösse. 
Schmidt, Xavler. Maler, bildete sich nach Mengs und Knaller, 
wurde dann Zeichnungslehrei- und zuletzt Gallerie-lnspektor des 
Fürsten Ludwig von Wallerstein. Als solcher restausirte er inoh- 
rere mittelalterliche, besonders deutsche Gemälde. Dann finden 
sich auch Zeichnungeft von ihm, meistens Genrebilder, und braun 
getuscht. Starb um 1822. 
Schmidt, X-g Bildschnitzer von Dresden. arbeitete in der zweiten 
Hälfte des 18. Jahrhunderts. längere Zeit in St. Petersburg. E1- 
schnitzte mit ausserordentlichcr Zartheit verschiedene 'l'hiere, Hln- 
man, Friiehte n. a. in Holz. Die Iiaiserin Catharina II. fand an 
seinen Arbeiten grosses Gefallen. Auch in Dresden fand man Im. 
her Arbeiten von Schmidt. 
SGllmidlC, der, von Antwerpen, Beiname von Quintin Messis. 
Schmidt, 
der 
Hrenxs er , 
Martin Joachim 
Schmidt. 
Schmidt, 
der 
Berliner, 
Georg Friedrich 
Schmidt. 
Schmidt 
VOR 
der 
Launitz , 
Launitz. 
Schmidt, 
auch 
Schmitt 
und 
Smith. 
Schmitdtbaußr, Wolfgang, Maler; wurde um 1740 in Bamberg 
geboren, und an der Akademie in Wien herangebildet. Er malte 
Bildnisse in Miniatur und Genrestiicke. Starb um 1790. 
Sßhßlldlihans, Maler'aus Böhmen, arbeitete um 1725 in Waldsas. 
sen. Er malte da in der Kirche der heil. Dreifaltigkeit llleltrere 
Bilder; neben anderen drei Crucilixe, 12 ovale Darstellungen aus 
dem Leben des heil. Bernhard, und den Stifter Theubald, Mark. 
 grafen von Vuhburg, Cham und Eger. 
Schmidtner, Leonhard, Architekt von Weilheim, erlernte anfangs 
das Maurerhandwerk und arheitete bei mehreren Bauten, beviu- 
er die Akademie der Künste in Nlilnehen besuchte. Hier lag er 
um 1820  1822 unter Fischers Leitung seinen Studien ob, und 
verliess diese Anstalt als theoretisch und praktisch gebildete;- 
liiinstler. Hierauf begah er sich nach [Äussland und nach Polen, 
wo er auf mehrfache Weise thiitig war, besonders in Warschau, 
wo ihn der Grusslürst begünstigte. Er zeichnete da den Plan der 
Stadt und die vorzüglichslen Gebäude derselben, die zu [Vliinuhen 
von 1325  1825 in lith. Abbildungen erschienen. Dann haute 
er in Weilheiixi die Spitallsirche des heil. Geistes, die er selbst 
lithugraphirte, in den Grundrissen, Durchschnitten und Aufrissen, 
nehst dem Sulzbzide. 
In Niirnlmcrg baute Schinidtner das Theater, und machte auch 
mehrere lfldnc zu Privatgebüuden, so wie solche zur Restauratiun
        

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