Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Santi, Antonio - Schoute, Jan
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1790505
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1794076
Schmidt, 
Job. 
Jak. 
August. 
Schmidt, 
J oh. 
PhiliPP- 
345 
Die letzten Jahre brachte Schmidt höchst eingezogen und ein- 
eam in Dresden zu, wo er den 28. Oktober 182g im 81. Jahre 
seines Lebens starb. 
Schmidt, Johann Jakob August, Zeichner und Iiupferstecher 
von Dresden, stand daselbst unter Leitung Hammerß, und bildete 
sich in der Folge vornehmlich im Lantlscliaftszeichnen aus. Er 
fertigte viele Zeichnungen in Aquarell und gründete damit sei- 
nen Ruf. 
Er copirte 1810 die berühmte Jagd von Iluysdael sehr schön 
in Sepia, und vernnstnltele dann treffliche Nachbildungen dieses 
Werkes. Die Umrisse wurden geätzt, und dann das Ganze mei- 
sterhaft ausgemacht, und in Wasserfarben gemalt, so dass diese 
Blätter Zeichnungen gleichen. Sie erschienen bei Rittner, später 
Ernst Arnold in Dresden. 
Von ihm sind vielleicht folgende Blätter aus demselben Ver- 
lage, bis auf Nro. (i. I 
1) Ansicht der Baslei in Dresden, nach Dahl, colorirt, fol. 
2) Die Börse in London. fol. 
3) Die St. Paulslßirche duselbst, fnl. 
4) Eine Reihe von Ansichten des Harzgebirges nach Zeichnun- 
gen von Ialtelin, Burkhart u. a., in Abcrlfscher Manier co- 
lnrirt. 
Schnndt oder Schmld, Johann Joseph, zeichne, und Ma- 
ler, arbeitete gegcnxEnde des 18. Jahrhunderls und noch im 
Tolgendeu. Es finden sich Landschaften, Schlachten und andere 
Bilder von ihm. Masquelier stach die Schlacht bei Carignan 
nach ihm. 
Schmidt oder Schmid, Johann Martin, Landschagtsmahr von 
Linz, hatte sich in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts unter 
sonderbaren Verhältnissen als Künstler Ruf erworben. Er war 
mehrere Jahre Schuster; endlich aber vertauschte er in Wien den 
Leist mit der Palette, und brachte es in kurzer Zeit zu solcher 
Uebung. dass er in einem Tage acht Landschaften vollendete, bei 
allen Jahreszeiten und Beleuchtungen des Tages, mit Gewittern und 
Feuersbriinsten. Et fing beim Blau der Luft an, malte die Wßl- 
ken ein, kam dann zum Hintergrund, und rüclste allmählig V01". 
wobei er das Perspectivmalen als Slslavenwerk verwarf. Und sol- 
che Dinge wurden damals als originell gepriesen und zu Dutzen- 
den gekauft, daher der Künstler sichs zum Gliicke schätzte, nicht 
beim Leiste geblieben zu seyn. Das Torlesjnhr dieses Mannes wis- 
sen wir nicht; er scheint nach 1800 nicht mehr gelebt zu haben. 
In_Füssly's Supplementen wird er mit dem Iiremser Martin Jou- 
clmn Schmidt verwechselt. 
Sßhmidta 301130!) iwailthälß, Maler von Plan in Böhmen, grifl" 
dete in Prag deyf Ruf eines geschickten Künstlers. Er war eungß 
Zeit Fortificatiuns-Cumunissär. Starb 1754 im 52. Jahre- 
Schmidt, Johann Nepomuck, Maler in Eichstädt, 
1775 ggbvrgn. Er widmete sich der Purlrnitmalcrei und 
auch hxstonsche und andere Darstellungen aus. 
wurde 
führte 
Schmidt, 
Johann 
Philipp , 
Schmitl.
        

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