Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Santi, Antonio - Schoute, Jan
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1790505
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1794052
Schmidt, 
Joh. 
Gottlieb. 
Schmidt , 
Joh. 
Heinrich. 
34.3 
Sßhmldt: Johann Gottlleb: Iiupferstecher zu Berlinj ein Zeit- 
genosiß des berühmten G. F. Schmirkt. aber an Kunst viel gerin- 
ger als dieser. Er stach Bildnisse, Vignetten und verschiedene 
Kleinigkeiten. Indess wird es immerhin schwer seyn, die Blätter 
jener Schmidt auszusclieiden, die sich gerade J. G. Schmidt be- 
zeichnen. Unser Künstler starb 179g im 58. Jahre. 
1) Heinrich der IV. von Frankreich. Oval. 
2) Wilhelm I. von Orauien. Oval. 
3) Graf Egmond, Oval. 
4) Mme. lilermond, 1'257 gestochen. 
Das Bildniss des Herrn J. A. Iilermond nach G. Friedrich 
Schmidt. 
Sßllmldli, JOlIEIIIII GOIIZlIBlO, Maler von Johann-Georgenstadt in 
Sachsen, wurde 1801 gtboren, und in Dresden zum Iiüxmstter her- 
angebildet. Später sah er sich auch in Berlin, zu Hannover und in 
anderen Städten Deutschlands um, in der zuletzt genannten Stadt 
noch um 1842. Schmidt malt Portraite, historische Darstellungen 
und Genrebilder. Er gehört zu den namhaften Künstlern unse- 
rer Zeit. 
Sßhmidli, JOlIäIIIII HelnrlCll, königl. sächsischer Hofmaler, wurde 
174g zu l-lildburghausen geboren. Sein Vater, Johann Thomas 
Schmidt, war sein erster und wahrscheinlich auch einziger lieh? 
im Zeichnen; unter seiner Leitung entwickelte sich das Kun  
talent des Knaben, und bildete sich schnell aus. Doch widmete 
er sich schon frühzeitig fast allein der Portraitmalerei, worin ihn 
seine glückliche Gabe, die Aehnlichlseit zu treffen, sehr begün- 
stigte. Der damals regierende Herzog von Hildburghausen, Ernst 
Friedrich Carl, unterstützte gnädig diese Anlagen, verlieh ihm spä- 
ter Zutritt und eine Stelle bei Hof, wodurch sich dem jungen 
Künstler viele Auszeichnungen und Vortheile eröffneten, und er- 
muntert durch die ersten glücklichen Erfolge, trug er Verlangen 
auch im Auslande sein Glück zu versuchen. Er reiste nach Paris, 
wo ihn ein deutscher Edelmann der Gräfin Genlis vorstellte, und 
auf ihre Empfehlung erhielt er die Portraits des Herzogs von Pen- 
thievre, der Familie des Herzogs von Orleans und viele andere zu 
malen. vorzüglichen Ruf erwarb er sich durch seine Bildnisse in 
Pastell, ein Fach das damals sehr gefiel, und durch die ansseror- 
dcntliche Schnelligkeit, womit gemalt werden konnte. reichlichen 
Gewinn brachte. Er wurde dann von Seiten des Hofes nach Tu- 
rin gesandt, um die Gemahlin des Grafen Artois, nachiualigen [lü- 
nigl Carl X. zu malen. Hier war ihnfwieder das Glück sehr gün- 
stig- Ein vortheilhalles Ancrbieteti, sich in Turin zu fixieren, 
Schlug er jedoch, der damit verbundenen Bedingungen wegen, aus. 
Eine reiche goldene Medaille ward ihm bei seiner Abreise als ein 
Zelclle" der lsünigl. Gnade zu 'I'hei_l. Bald nach seiner Rückkehr 
1181111 Deutschland wurde er 1775 als churfiirstlich sächsischer Hof 
Hülle? angestellt, und zum lWlitglied der Akademie in Üresden ev- 
nanmä allein seine Liebe zu einem unabhängigen Leben, und die 
Gewohnheit zu reisen, fesselten ihn selten autiliingere Zeit an sei- 
ne" neuen Wohnort, und so uft er Urlaub erhalten konnte, 'be- 
11111119 e? dies?" zu ferneren Ausflügen. So besuchte er abwech- 
selnd Prag. VVlßrl. Berlin und andere grusse Stä lte Deutschlands. 
In Berlin, wo er sich längere Zeit aufhielt, verheirathetc er sich 
1779 mit einer pmgen und schönen Wittwe aus Niedersachsen. 
Doch minderte diese Verbindung und eine bald zahlreiche auf-
        

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