Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Santi, Antonio - Schoute, Jan
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1790505
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1793773
Schmidt, 
Georg 
Friedrich. 
315 
I. Vor der Schrift. Sehr selten.  
ll. Mit der Schrift. 
Im Richtefschen Cabiuet wird auch noch ein von die- 
sem verschiedenes Portrait Prevosfs genannt, gr. 4. 
(J- 85.) Basumowsky, Cyrillus Cumes de, S. Imp. 
Mai. umnium Russiar. minuris Hetmannus elc., Iiniestück 
nach rechts, in reicher Uniform, mit dem Commanmloslabe. 
In der Ferne sieht man ein Cavallerie-Gefecht. L. Tocquä 
pinx. 1758- G. F. Schmidt sculps. Petropol. 1762. Meister- 
haft gestochenes Blatt. H. 17 Z. 9 L., Br. 15 Z. 1, L. 
I. Vor der Schrift. Aeusserst selten. 
ll. Mit der Schrift. Sehr selten. 
Bei Weigel ein scharf bescbnittener Abdruck 4 Tbl. 
Q8) (J. 151.) Rembrandt van Rhyn, halbe Figur nach linlss, 
der Kopf fasten lace, in mittelerern Alter dargestellt. Er 
hat einen Hut auf dem Kopfe, trägt einen leichten Knebel- 
bart, einen mit Pelz ausgeschlagenen Bock, und ein Band 
mit einer Medaille auf der Brust. Links oben steht: Rem- 
brandt se ipsum pinx. G. F. Schmidt fec. aqua forti 1771. 
Schmidt dedicirte dieses schön radirte Blatt dem Maler B. 
N. le Sueur. H. 5 Z. g L., Br. 4 Z. 8 L. 
Die Abdrücke auf chinesisches Papier sind sehr selten. 
Sie sind als Abdrücke vor der Schrift zu betrachten. 
99) (J. 150,) Rembrandt in jungen Jahren, halbe Figur nach 
rechts, der Iiopf en face und mit einer niederen Mütze be- 
deckt, die etwas schief steht. Er ist ohne Bart, die Haare 
aber bedecken Stirn und Ohren. Von der rechten Schulter 
herab geht eine Draperie, und auf der Brust zeigt sich eine 
Nette. Links oben: Rembrandt pinx. 165i. G. F. Schmidt 
1771 fec. aqua forti- Nach der Inschrift ist diess dasjenige 
Gexuälde, welches der Marquis Gerini in Florenz besass. Jetzt 
ist es im Palast Pitti daselbst. Diese Radirung bildet das Ge- 
genstück zum obigen Blatte. Sie sind beide in gleicher Grösse. 
Die Abdrücke auf chinesisches Papier sind vor der De- 
dication und sehr selten. 
100) (J. 145.) Rembrandüs Mutter, halbe Figur im Pelzkleide, 
der Profilkopf mit einer Iiaputze bedeckt, mit gefalteten 
Händen. Rembrandt pinx. G. F. Schmidt fec. Berolini 1762. 
 
J. J. Wagner hat dieses radirte Blatt von der Gegenseite, 
nach links sehend, copirt. 
101) (J. 153.) Rembrandt? Mutter, halbe Figur einer alten 
Frau, fast en face, in einem mit Pelz besetzten Mantel und 
mit der Caputze auf dem Kopie. Sie sitzt _v0r dem Tische, 
auf welchem ein grosses Buch. ein Schreibzeug und ein 
Leuchter zu sehen sind. Sie stützt den Iiopt auf die rechte 
Hand. und legt die Linl-ie mit den Brillen auf das offene 
Bllßh- Unten steht: Rembrandt pinx. G. F. Schmidt fec- 
aflua fofü 1774. Du Cabinet du peintre Glume. H. 7 Z- 
111.-, m. 6 z. 9 L,   
Die Abdrücke auf chinesisches Papier sind selten. 
Graf V0! Ülenau bat dieses Blatt geistreich copirt- G8- 
ringer ist die Copie von B. VVeiss.
        

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