Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Santi, Antonio - Schoute, Jan
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1790505
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1790886
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Sart, 
Cornelis 
o der 
Dusart. 
im Rande: De Vrede maakt my gaande. C. Dusart inv. e; 
fec. J. Gole exc. H. 8Z. 6 L. und 5 L. Band, Br. 6 Z. 3 L, 
37) f) Der Ostindienfahrer, tanzend mit der Pfeife im Munde, 
Miitze und Bouteille in der Hand. im Rande: Oostindien- 
vaarder. Eben so bezeichnet und in gleicherGrösse. 
38) Der Hiiltneraugen-Operateur, tanzend mit erhobenem ver. 
ziertem Striche. während zwei Knaben herankommen. Im 
Bande: Siet hier hebje etc. C. Dusart inv. et fec. J. Gole 
ex." H. 3 Z. 6 L. und g L. Rand, Br. Ö Z. 7 L. 
Man kennt folgende Abdrücke: 
I. Probedruck, ohne Schrift, ohne die mit Glasscheiben Ver- 
 " sehene, OeFfnung iiber der Thiire des Hauses rechts im 
Grunde. Die Biiume und der Tlmrm gegenüber fehlen_ 
so wie die Wolken. Alles dieses bemerkt man im spätem 
 Drucke vor der vollendeten Platte. 
U. Mit der Schrift, wie oben von Bartsch angegeben. 
59) Der Harlekin, tanzend -mit der Leiter auf der Bühne, in Ge- 
genwart von mehreren-Zuschauern. Uorn. du Sart fec. et inv_ 
Im Bande: Harlequin. Linlss: J. Gele ex. Amstelodami cum 
Privilegio. H. 8 Z. 7 L. und 3 L. Rand, Br. Ö Z. 6 L. 
I. Probedriiclte vorder Schrift.  
II. Mit der Schrift, wie von Bartsclt beschrieben. 
40) Die Lotterie von Grottenbroeck. Ein Trompeter mit Thee_ 
 itupfiund Zettel schreitet in Begleitung eines Mannes links 
an einem Hause vorüber, an dessen Thiire ein Weib ihre 
 Verwunderung ausdrückt. Rechts kommen Bauern herbei. 
 'Im Rande: Lottery van Grottenbroeck, Vertounende met wqt 
Vreygd de considerabele Prysen tuys gebrugt vvortlen. C. Du- 
sart inv. et Fecit. J. Gele exc. Amstelod. cum Privil. H. 8 Z_ 
Ö L. und 9 L. Rand, Br. 7 Z. 3 L. 
 im Rigafschen Catnloge werden dreierlei Abdrücke nngc_ 
geben, wovon aber die beiden ersten nur als seltene Probe_ 
abdriicke zu betrachten seyn dürften. 
I. Ohne Schrift, aber mit den Ürllämenlen am TheelßPf- Die 
Häuser und der Thurm rechts fehlen. Höchst selten. 
II. Ohne Ornamente am Topfe, aber mit den Hiiuscrn und dem 
-Thurn1e im Grunde.  
III. Mit der Schrift, wie oben von Bartsch beschrieben. Bei 
Weigel 4 Thl.  
41) Die Sieben, eine politische Carrikatur. Der Narr reitet auf 
dem Esel. und ein Iinahe mit Stelzfuss" und einem Stiefel 
statt der Haube auf dem Kopfe auf seinen Schultern. Er hat 
ein Vorlcgschloss am Munde und eine Wurst in der Rech- 
ten. Der Narr fasst ihn beim Fasse, währender die Pfeife 
mit der rechten Hand hält. Der rechts neben ihm gehende 
Mann hat eine Laterne auf dein Kopfe und ein Ferkel unter 
dem Arme. Diese drei Figuren, dann der Esel, die Eule 
auf seinem Halse und das Ferkel machen sechs aus, und das 
siebente Wiesen ist wohl der Blasebalg, der am Esel illingt. 
und mit dem ZGlIlZClClICII VII. versehen ist. Man liest da 
auch: Nos sumus septem. Dasselbe steht rechts und links 
auch in französischer, englischer, deutscher und holluxidi- 
scher Sprache. Ganz unten: C. Dusar inv. J. Guleexc. Am- 
stelodauii etc. H. 8 Z. g L. und g L. Band, Br. 6 Z. 7 L,
        

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