Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Santi, Antonio - Schoute, Jan
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1790505
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1793736
Schmidt, 
Georg Friedrich; 
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-fiir seinen Meister Busch, der nach 150 Abdriiclicn seinen 
Namen auf die Platte setzte. H. 17 Z. 7 L., Br. 12 Z. Das 
Bildniss seiner Schwester, s. Griindler.  
I. Ohne Namen Schmidfs oder des Meisters Buch. Höchst 
se ten. 
II. Mit Schinidfs Namen, nur auf 150 Abdriiclien und 
daher selten.  
IlI. Mit dem Namen des Iiupferstechers Busch- 
75) (J. 21). Law, Jean, Controlleur-Gönöral des iinances etc. 
Büste mit grosser Perücke, nach rechts gewendet, in ovaler 
Einfassung. H. Rigaud pinx. G. F.Schmidt sc. (1757  59. 
für Odieuvre gestochen.) H. 5 Z. 2 L., Br., 5 Z. 3 L. 
I. Vor der Inschrift, nur die Künstlernamen im Rande 
unten, der Maler nHyaJligaud etcm geschrieben. Sehr 
selten, 
II. Mit aller Schrift. 
74) (J. 5). Leopoldus, Fürst von Anhalt-Dessau, Büste 
mit grossem Iinebelbart und Hut, in ovaler Bordure. Grave 
par eorge Friedßchmidt a Berlin. Eines der ersten Blätter 
des Meisters, und äusserst selten. H. 5Z.  Br. 2Z.  
Busch stach dasselbe Bildniss in lil. fol. Auch Wille hat 
es gestochen, beide ohne Angabe des Malers. 
75)(J.138). Lieberkiihn, D. J. N., Doctorder Medi- 
cin, mit allegurischer Umgebung, von Le Sueur gezeich- 
net. In der Ferne_sieht man den Tempel des Ruhms , an 
dessen Wänden Biisten beruhinter Aerzte erscheinen, und 
die Hygea legt auch das Portrait des Gefeierten auf den 
Stufen des Tempels nieder. Man liest auch: Belohnung der 
Tugend. Dann kommt das lVlonogramm Schmidfs   . fec. 
nqua forti 1757 (in Castiglionifs Manier). H. 9 Z. 10 L-, 
Br. 7 Z- 5 L- 
Möhsen (Verzeichniss einer Samml. von Bildnissen bes 
[ühmlßf Aerzte. Berlin 1771 S. 51) sagt. es seyen von die- 
ser Platte nur 50 Abdrucke gemacht worden, welche an Dr. 
Lielllßflküllll und an dessen Freunde vertheilt wurden. Die 
Platte soll dann YBFDICIIIGI worden seyn. Dieser Angabe 
widerspricht Jacobi unihbehauptet, die _Platte sei in den 
Händen der Erben Schmidt s" geblieben, die nach dem Todß 
desselben noch inimer Abdrucke machen hassen: was 1.u_ 
Lebzeiten des Meisters nicht geschah, um den Preis von drei 
Louisifor zu erhalten. Nach der_deutschen aäusgabe von 
JacobPs Catalog der Werke Sclimidfs soll die Platte dem 
Dr. Lieberkiihn zum Geschenke gemacht werden -seyn,_ der 
sie liegen liess. Sie kam erst nach dessen Tod wieder 
zum Vorschein. Nach Jacobi's Ansicht sind zwar mehr als 
50 Abdrücke gemacht worden, doch sollen sie diese Zahl 
nicht bedeutend übersteigen; allein dies; dürfte nicht der Fell 
993"". denn es finden sich spätere Abdrücke, die ziemlich mil- 
telinässig sind, 
I. Vor der Schrift, oder diejenigen Abdrücke, WO V01" 
 dem Namen J. N. Lieberliiihn der Buchstabe D. fehlt. 
n- Mil der Schrift und dein Namen D. J. N. Llßbeflilllllh 
76) (I. 455)- Mafche, le Comte de la, Büste im CuifßSSß mit 
Pcrucke, nach rechts. In ovaler Einlassung. P- {le Lvflllß 
llinx. Schmidt sculps. Dieses Bildniss des Grahu de 1a
        

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