Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Santi, Antonio - Schoute, Jan
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1790505
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1793699
Schmidt, 
Georg Friedrich. 
307 
53) (I.  Dietrich, Achtins Mathias, Prediger zu St. 
Martin in Berlin, mit der Linken an der Brust, in ovaler 
Einfassung. Unten steht: Ich hielte mich - gekreuzigten. 
H. 10 Z. Br. 7 Z. 
Es tragen nur die ersten 150 Abdrücke den Namen 
Schmidfs, die späteren jenen von G. P. Busch. Er stach 
dieses Blatt 1754 für letzteren, welcher dann nach dem Tode 
des Pastors die Platte für die Leichenrede retouchirte, und 
seinen Namen darauf setzte. 
I. Mit Schmidts Naitieti." Von grosser Seltenheit. 
II. Mit Busclfs Namen, und den Worten: Leichcntext etc. 
'59) (J. 148.) Dinglinger. Juwelier in Dresden. mit einer gros- 
sen Mütze auf dem liopfe, und im Schafs[.ielze._ Oval, unten 
steht: Dinglinger. Ant. Pesne pinx. G. F. Schmidt fec. 1769. 
Badirtes Blatt. H. 5 Z. 9 L., Br. 4 Z. 
J. J. Wagner hat dieses Blatt von der Gegenseite copirt. 
Der Kopf ist nach linlss gerichtet.  
40) Dorostanus, Athanasius, Archimandrit. Das Titelblatt 
zu Elsnefs Beschreibung der griechischen Kirche. S. unten 
hist. Abth. 
41) (J. 82). Elisabeth, Kaiserin von Russland, stehend 
am Tische en face, mit dem Scepter in der Rechten, die 
kaiserliche Iimnc auf dem Haupte, im reichsten Ornate. Un- 
ten ist der Titel in russischer Sprache, und in der Bcrdure 
steht ganz klein geschrieben: L.Tucquc, Peintre du Roi pin- 
xit 1758. Gravdlä St. Petersburä par G. F. Schmidt en 1761. 
H. 25 Z. 9 L. Br. 19 Z. 2 L. ehr selten. 
Diess ist jenes Bildniss, in welchem Schmidt zum Aerger 
TucquöYs die Nase der Kaiserin verlängerte, weil die Maje- 
stät es wiinschtev und der Maler die wirkliche kaiserliche 
Stumpfnase gemalt hatte. 
Jacnbi in Berlin laesass einen Abdruck dieses meisterhaf- 
ten Blattes vor der Schrift, Wo das Gesicht noch nicht vol. 
lenclet ist. Diess ist vielleicht ein unicnm. 
Doch auch die schönen ersten Abdrücke mit der Schrift 
sind iiusserst selten. Einen solchen werthctWeigel auf 16Thl. 
42) Elisabeth, Kaiserin von Russland, mit Diadem und 
im Hermelinxxiantel: Elisabetha Prima Irnperatrix aut Auto- 
 ci-atrix omnium Russiurum L. Tocqtiö pinx. E. Tsehemesow 
Sculps. Petrapuli in Caesarea Ileaclemia Artiurn 1701. gr. ful. 
Heineclae glaubt, dass Schmidt das Meiste gestochen habe. 
45) Elisabeth Christina, Prinzessin von Preussen. Busch 
fßc. Bei-o]. Dieses sehr. seltene Blatt riihrt grüsstentheils von 
Schmidt her.   
Man muss es im alten Drucke zu erhalten suchen. 
44)  7a). Eller, 10h. Theodor, M. n. Consil, Am. et Ar- 
chiater Boruss. llegis etc. sitzend, am Tische im Hausmclse 
mit Perücke. Im Hintergrnnde die Biblintheck. Pesne pinx. 
1740. G. F. Schmidt sc. Berulilli 1154. n. 14 z. 2 L., Br- 
10 Z. 2 L. 
I. V0? dßln späteren Zusatze: Natus d. 29 Nov. Stil. v. 
1689. Denatus d. 14 Septbr. 1760- 
1[_ Mit diesem Zusatze, und von der nach dem Tode des 
Iiiinstlers retouchirten Platte.  
201:
        

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