Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Santi, Antonio - Schoute, Jan
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1790505
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1793590
Schmidt 
oder 
Schmld, 
Sclunidt, 
Friedrich. 
297 
Schmidt Ode? SChmld; Du Zeichner und Maler, ein Schweil 
z", zeichnete viele malerische und historisch merkwürdige Ansich- 
tcn der Schweiz, die von Hegi, Bodmer u. a. geätzt und colorirt 
wurden, Er ist vielleicht auch jener Schmid in Genf, nach wel- 
chem A. Calame mehrere Schweizerlandschaften in einer sehr ma- 
lerischen Manier lilhographirt hat, 1845, qu. lol. 
Sßilmldt, Eduard, Landschaftsmaler zu Berlin, genoss um 1830 
den Unterricht des Professor Blechen, und brachte 1352 sein er- 
stes Bild in Oel zur Ausstellung. Es ist diese die Darstellung eines 
lireuzganges, eigene Compositiun. Auf dieses Gemälde folgten 
mehrere andere, meistens Landschaften, theilvveise mit Architektur 
stallirt. 
Schmidts ETUSÜ ChPiStiilU, Iiupferstecher von Eisenach, wurde 
180g geboren, und in München zum liünstler herangebildet. Er 
arbeitete um 1358 in dieser Stadt. 
Schmidt oder Schund, Franz, Zeichner und Maler, wurde 
1797 in Schwyz geboren, und unter uns unbekannten Verhältnis- 
scu zum liiinstler herangebildet. Voll 1832 bis 1854 lag er an der 
Akademie in München den Studien oh. Er ist ungemein geübt 
in topographischen Zeichnungen und hesonclereren Ruhm erwar- 
ben ihm seine Panoramen: von dem Iiirchthurme in Schwyz aus, 
aus dem Baugarten in Zürich, von dem Faulhorn am Brienzersee, 
von dem Jalwbshügel bei Thun, von dem Moleson im Canton 
Freiburg, von dem Grossmünster in Zürich, von dem Müaegg- 
thurm in Luzern, von dem Stephansthurm in Wien. von dem 
Schaafberge, vom Rathhausthurm in Carlsrulie, vom Pavillon de 
Flure in Paris, aus den Tuilerieu u, s. w. 
Sßllmidt, Franz Mlchael, Maler von GraEenstein bei Crerns in 
Niederösterreich, trieb zwanzig Jahre das Schuhmacherhandwerk 
und erwarb sich zuletzt auch noch als Maler Huf. In den Iiir- 
chen zu Crems, Prag u. s. w. sind Altarbilder von ihm. 
Dieser Künstler gehört dem 13. Jahrhunderte an, und ist mit 
Joh. Martin Schmidt kaum Eine Person. 
Schmldt, Franz Wllllhald, machte sich als Gelehrter einen Na- 
men, und selbst als Zeichner. Er war der Sohn eines Malers von 
Plan in Böhmen, der ihn ebenfalls zur Kunst anleitete; der Sohn 
aber machte seine gelehrten Studien durch und wurde zuletzt Pro- 
fessor der Botanik an der hohen Schule zu Prag. Er gab die 
Flora Boheinica heraus, wozu er die Pflanzen selbst zeichnete und 
malte. Starb 17_6 im 52. Jahre.  
Schmidt! FrledPlC-ll, Maler, geb. zu Augsburg 1808, bildete sich 
auf der Akademie der Künste in München und widmete sich be- 
sonder; der Portraitmalerei. 
D": Voll ihm gemalten Portraite sind zahlreich.  
Schmidt, Friedrich, Maler von Breslau, bildete sich um 1829 
auf der Akademie dsr Künste in München, und widmete sich be- 
sonders der Porlrailmalerei, 
Im Jahre 1858 _War ein Künstler, dieses Namens im Atelier du: 
Professors Lexägerwhiu Berlin. Dieser, oder derselbe, malt ßbßllfillli 
Bildnisse, un zeichnet solche in schwarzer Kreide.
        

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