Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Santi, Antonio - Schoute, Jan
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1790505
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1793529
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Schmaedl , 
Franz. 
Schmeller , 
J 0h. 
ein geschmackloses 
heisst. 
mit dem Rinde, 
derselben Jahres 
ßna, 
wie 
im 
ES 
Iiunstblatte 
Schmaedl", Franz, {Bildhauer von Weilheim in Oberbayern, arl ei- 
tete in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Er arbeitete ähip 
luehrere Blosterhirchen des sogenannten bayerischen PfnlTenwinhL-ls, 
Statuen, Altäre und in Stucco. 
schlnülfllSS, AllgllSt, Maler, wurde um 1790 zu Liibben in der 
Lausitz geboren, und an der Akademie in Dresden herangebildet. 
 Er war da Schüler von Matthiix. 
8311913111012; soll der Xkrfertiger zweier Blätter in Punlalirmaniep 
nach B. WVest heissen, unter dem Titel: Cornelia Mnther uf die 
Gracchi; The joung Dutchmen. Man lies) dnrnul: Colibert inv. 
et sculp. So behauptet Fiissly Es sind cllcss Cuplcp nach Bar- 
tolozzi; dabei ist aber zu bemerken, dass wirklich ein Iiupfei-sie. 
eher Colibert lebte. 
3611016112, Hßinflßh PH Blumenmaler, stand um 1826 zu Berlin 
unter Leitung des Professors Völker, und lieferte aber schon (in- 
mals schiitzbare Bilder. Es sind dioss Blumcn- und FPllCi1K5[iiCii(-_ 
die sich durch gefällige Anordnung und schöne Färbung m1,- 
zeichnen. ' 
89111113113, nennt der ältere Füssly einen Maler. der in Wien 
schaftcn mit Ruinen malte. Wir kennen Ihn nicht näher. 
Land- 
Schmees , 
Smees. 
Schmeller, Jßllilntl JOSCPlI, Maler, geb. zu Gross-Obringen bei 
  Vvegmar 179g zeigte schon als Knabe entschiedene Igeignng zur 
Kunst, und bildete daher als solcher an Gemälden, hupferstichen 
und andern Gegenständen nach, was er im Durle vurinnd. Hier- 
auf machte er in VVeittiar einen regelmiissigen Cursusum Zeichnen 
durch, und besonders war es Hofrnth Jagemannadei" sich des Jung. 
lings annahm. Im Jahre 1815 schloss er sich mit dem DiTeister den 
Freiwilligen zu Pferd an, und nach kurzem Feldzuge heimgeliehn 
war es wieder die Malerei, die er pflegte. Allein der '1'ud entriss 
ihm bald darauf seinen Meister, für den jungen liiinstler ein her- 
11m; Verlust, welchen ihm' aber der Grosshcrzog huldreich ersetzte. 
Dieser sandte ihn 1820 mit Empfehlungen an den berühmten w." 
Brei; nach Antwerpen, wo Schmeller eine Menge von Bildern der 
alten niederländischen Schule zeichnete und in Oel copirte. Nach 
seiner Riiclalsehr wurde er Lehrer an der grossherztxglichen Zei. 
chensehule zu Weimar, gevvnnn aber immer noch Zeit genug zu 
anderweitigen Bestrebungen. Giithe liess durch ihn für sein Stamm- 
buch Bildnisse ihm befreundeter Personen zeichnen, welche eine 
interessante Sammlung bilden. Er zeichnete aber auch noch viele 
andere Bildnisse mit schwarzer Eireide auf TODPBPiOY, die mit Weiss 
gehöht sind. In Daasdorf, Gaberndorf, Mellingen u. s. w. sind 
liirchenbildcf von ihm, und im Schlusse zu Crninsdorf allegori- 
sche Plafundbilder. In der Residenz ist eine Darstellung des 1- Bq- 
iuillons in Ruhe nach dem Manueuvre, mit den Bildnissen des Gross- 
herzngs und der Oiliziere. Ein anrlcres schönes Gemälde stellt Gü- 
lhc im Studierzimmer vor; andere Bilder besitzt die Fitmlllß des 
134i versturliencix Künstlers.
        

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