Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Santi, Antonio - Schoute, Jan
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1790505
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1793514
Schliiter, 
Christ. 
Heinr. 
7 
Schmack , 
Emily. 
289 
sterben, und behauptet, dass Schliitefs Sohn als Ingenieur in rus- 
sische Dienste getreten, und um 1750 in Dresden gestorben sei. 
Mehrere Werke dieses Künstlers sind im Stiche bekannt. 
Paul Decker stach auf 6 Blättern das königliche Schluss in 
Berlin, wie es nach dem Plane Schlüters hatte werden sul- 
len. B. Rode stach die berühmten Masken und Helme im Arse- 
nale zu Berlin. und andere Darstellungen, deren wir imhrti- 
liel HluleÄs S. 280 erwähnt haben. Bemerkenswerlh sind die vier 
Wclttheile, der Sturz der Giganten, Furtitudo und Cupirlo, das 
Grabmal der liiinigjn Sophie Charlotte, u. a. J. G. Wolfgang 
stach das Hasrelief am Piedestale der grossen Statue des Iiünigs, 
und J. W. Heclaenauer das Bildniss des Marschalls, von Biberstein. 
Sclllüter, ClIPlSIOPlI Heinrich, Merlailleur, war in der zweiten 
Hälfte des 17. Jahrhunderts thätig. Er wurde 163! Gegend-Münz- 
wardein des niedersächsischen lireises. Vnn ihnx sind le bekann- 
ten seltenen Braunschweiger Gluclaenthaler. 
SClIlÜCBP, F13, Iiupferstecher, wahrscheinlich nur Dilettant, arbei- 
tete gegen Ende des 18. Jahrhunderts. lm Jahre 1795 stach er das 
Bildniss des Predigen; F. E. Boysen zu Quedlinburg, ein ganz rnit- 
telmiissiges Blatt. 
Schlüter, J. G-, Bildnissmalcr, lebte um 1750 zu Leipzig. G. P. 
Nussbiegel radirte nach ihm das Bildniss degArztes H. F. Delius. 
SClllllIDp, HIIIIS, Maler zu Ulm, ein nach seinen Lebensverhält- 
nissen unbekannter liiinstler, von welchen sich aber noch Werke 
 finden sollen. H. Varrentrapp zu Frankfurt a. M. besass 1825 eine 
Gebirgslandschalt, durch welche ein mit Schiffen belebter Fluss 
geht, auf Holz in Oel gemalt. Auf diesem Bilde steht die Jahr- 
zahl 14g: und ein Monugraiiim, welches ein in H. verschlungeiies 
S. vorstellt. Sancli-art fiihrtvfin ihm einen liupferstich von 1455 an. 
Dieses Blatt zeigt das Bild eines Allen, wie er ein junges Mädchen 
liebkoset, während sie ihm Geld aus" der Tasche nimmt. Rost. I. 76. 
Die Richtigkeit dieser Angaben durften indessen noch nicht zu 
verbiirgen seyn. Weycrmann (Neue Nachrichten von Künstlern 
Ulrns S. 435) nennt ihn als Copisten Dureßsclier Gemälde, die 
er mit H. S. bezeichnet haben soll. Er beschreibt aber nur zwei 
Copicn von liupferstichen Diirer's, und zwar folgende: 
1) Das unter dem Namen der Elexen bekannte Blatt, mit einer 
an der Decke hängenden Iiugel. an welcher die Jalirzahl 
1497 und die Buchstaben O. G. H. stehen. 
2) Der Herr und die Dame auf dem Spaziergange, während 
der Tod mit dem Sturidenglase hinter dem Baume steht. 
 Auch dieses Blatt soll mit H. S. bezeichnet seyn. was dem- 
nach nicht auf H. Schäuffelein geht, da dieser jünger als 
unser Künstler ist. Schlumpp starb 1514. 
5611111115: Lorenz, Formschneider, ein unbekannter Künstler, wenn 
nicht gar ein willkiilirlicher Name. Man deutet das Monograinm 
L. S. auf einen solchen. 
SChmZlCk: Emilys_ Mztlerin zu London, Eine jetzt lebende Künst- 
lerin. Sie malt lyßturxschox Darstellungen und Genrebildcr, aber 
wie es scheißt, bisher mit keinem grossen Erfolge. Auf der Lon- 
doner liunslausstellung von 1842 sah man von ihr eine Madonna 
Naglerli Künstler-Lese. Bd. XV. 19
        

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