Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Santi, Antonio - Schoute, Jan
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1790505
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1790855
Sart 
Cornelis 
oder 
Dusart. 
23 
peu etc. I. Gele Exc. Amstelodami etc. H. 8 Z. 2 L. und 
14 L. Rand, m. 6 z. 4 L. 
Weigel kennt von diesem Blattc folgende Abdrücke. 
I. Vor der Schrift im Bande unten: Aeusserst selten. 
Il. Vor J. G0le's Adresse. 
III. Wie oben von Bartsch beschrieben. Bei Weigel i 
Thl. 1Ö gr. 
IV. Die späteren. von Basen veranstalteten Abdrücke, als 
die Platte bereits abgenutzt war. Anfangs gingen noch 
ziemlich gute Abdrücke herab, und diese wurden oft 
für erste vor der Scärift ausgegeben. Man muss daher 
vor Betrug auf der ut seyn.  
13) Der Dorfbarler (Ileelineester), welcher einem Bauer die 
Wunde am Arme untersuchen will, während sein VVeib im 
Grunde links die Hände ringt. Unten steht: Curn. du Sart 
fec. et inv. 1695. Im Rande stehen zwei Verse: De Dnyvel 
IVIeesterhHarä_ etc. Das Gegenstück zu obigem Blatte, und 
H) g etc er russe.  
Wei el kennt ful ende Abclriiclsa: 
I. Vfr der Schriftgiim Rande. Aeusserstselten. 
II. Vor Gole's Adresse. 
III. Mit derselben, auch Bartsch bekannt. Bei Weigel 2Thl. 
IV. Neuere Abdrücke mit ausgekratzter Adresse, wie oben 
Nro. 12. 
14) DerSchuster von Ruf. (DeVermaarde Sclioenmackerl. links 
bei der Arbeit sitzend, daheilein Weib stehend, welcher der 
Geselle einen Schuh anzieht. Im Grunde sind zwei Jungen, 
wovon der eine auf der Leiter Schuhe aus dem Schranke 
herabnirnmt. Link's unten steht: Curn du Sart fecit et in- 
vent. Irn Bande ist dieöubenö zäenannte Schrift. H. 8 Z. ll. 
L. und 1 Z. Rand, Br. Zu J._  
Wei e] nennt fol ende Abdrücke: 
I. Vgr der Schrift? im ltande und iiusserst selten. 
II. Vor J. G0le's Adresse. 
III. Mit dieser Adresse. auch von Bartsch erwähnt, aber 
nach seiner Ansicht erste Abdrücke. Bei Weigel 1 
Thl. {Ö "F. 
IV. Neuere ßriicke mit ansgeltratzter Adresse. Diese Ab- 
drücke erklärt Bartsch als die zweiten. 
15) Der sitzende Bierficdler in der Schenke mit ausgestreckten: 
linken Beine. Rechts sind um den Kamin mehrere lYIiinncr, 
ein VVeib und Binder versammelt. Besonders bemerkliclm 
macht sich rechts vorn ein fröhlicher Bauer. der, mit den 
Händen an den Hüften, an der Musik lebhaften Antheil 
nimmt. Auf dem an den Camin gehcfteten Blatte liest man: 
Corn du Sart f. 1685. Im Bande: lIusticus ex animo, non 
pullus Hupocrita gaudet. G. du Sart iiberging nach der Ae- 
tznng die Platte mit der Wiege, (Granxrelsen), wodurch die 
gbdriiclae eine leichte graue Tinte erhielten. H. 10 7.. 2 L., 
l'- 8 Z. lt L. 
VVei el bestimmt foleende Abdrücke: 
I. Rgine Aetzrlriiclttgoin äusserst wenigen Exemplaren. 
II. Von der vollendeten Platte, bevor die lNiege darüber 
gegangen. Solche Abdriiclse kannte auch Bartsch. Sie 
sind sehr selten. In einer 18.14 zu München abgehalte- 
nen Versteigerung auf 44 Gulden taxirt.
        

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