Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Santi, Antonio - Schoute, Jan
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1790505
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1793360
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Schley, 
PhilipP 
van 
der. 
Schlicht, 
Abel. 
Ö) Das Sinnbild der göttlichen Gercchtigkek. 
7) Die Schlacht bei Fernac.  
8) 15, Blätter für eine Ausgabe des Don Quixotte, nach Zeich- 
nungep vqn C. Coypel. Qmsterqam 1746, 4. 
g) Qcschnclathche und allegorlsche Vxgnetten und cUlS-dC-Lüillpgs. 
enje Fmzlge von 15. Blättern, qu.  
10) 13m glatter _der Hlstoire göndrale des voyages. 16 Voll. [L 
n -aye 1703. 
11) Die Iüngacle eines Versurgungslnanuses. P. B. van Dyck deL 
J. van der Schley fec. Amsterdam chez P. Fouquet, gr. qu. fQ]_ 
Schley, Plllllppllä van der, Zeichner und Iiupfersteeher, wurde 
1724 zu Amsterdam geboren, und von seinem Bruder Jakob in der 
Kunst unterrichtet. Er stand diesem mehrere Jahre als Geliiilfe zur, 
Seite, wurde später Zeielinungslehrer und zuletzt auelnMäeliler, 
als welcher er den Verhmit" mehrerer [Kunstsammlungen leitete. Die 
Cataloge, welche er niifertigle, verrathen grosse Sachhenntiiiss, 
Inzwischen führte er auch einige feichniingen in Ifiiscli aus, mei- 
stens in einzelnen Figuren bestehend. Dieser Iiunstler starb zu 
Amsterdam 1817. 
Nachrichten iilier diesen Künstler l-indet man in der Geseliie- 
denis der vad. Schildei-kunst dour B. v. Eynrlen llI._  es ist aber 
keines seiner Blätter angegeben. Er ist wahrscheinlich jener P_ 
van der Schley, welchem Fiissly in den Supplementen 12 Pruspekge 
verschiedener Dörfer nach. J. de Bayer beilegt, qu. 3. 
Schleys, J- Vv, Hupfersteclger, scheint in St. Petersburg gelebt zu 
haben, zur Zeit Peter's I. 
1) Ansichten von St. Petersburg, nach G. Vclten, fol. 
2) Die Nlaschine, vermittelst welcher ein ungeheueres Felsen- 
stück transportirt wurde, als Basiszur Statue des genannlen 
Kaisers, (.111. ful. 
SCllllCht, Abel, Maler, Architekt und Iiupferstcchc-r, geb. zu Mann- 
heim 1'254, übte sich schon frühe in der Zeichenhuxist, stuilirte 
dann unter L. Quaglio die Perspektive, nnclmbeschloss dann siqh 
der Architektur zu widmen. Er wurde churpiulzlsehcr Hofbaumei. 
ster zu Mannheim, und Professor an der Akademie in Düsseldorf, 
verlebte aber die grösste Zeit seines Lebens lll Mannheim, wo er 
Dceorationexi malte, und eine bedeutende Anzahl von Blättern lie. 
ierte, welche mit grosseiu Beifalle aufgenommen wurden. Darunter 
sind die meisten in Aquutinta behandelt, eine Manier, welche zu 
jener Zeit bereits in [Vlissachtung gekommen war, aber durch 
Schlicht wieder Anerkennung fand. Üeberdiuss radirte er auch eine 
ziemlich bedeutende Anzahl von Blättern, Wßlßhß 110611 immer ge- 
schätzt werden. Rost setzt das Todesjalir dieses Meisters um 179g; 
allein er lebte darnach noch mehr als 30 Jahre. Schlicht arbeitete 
noch um 1820, und gegen 1826 starb er. 
1) Das eigene Bilduiss, halbe Figur, in Aquatinta gestochen, 
Oval, hl. ful. 
2) Ein Chirurg schlägt einem Bauer die Ader am Arm. A. Brnu. 
wer pinx. A. Schlicht fec. aquatlnta. k]. fol.  
5) Vier Bauern im Strcite, nach BFUDWCP, das Gegenstuck zu 
obigem Blatte. Im ersten Drucke vor der Schrift. 
1;) Bauern, nach Ostadc 1310 radirt, lal. fol.  
5) View of an old roman hridge, schöne Landschaft nach Py- 
nacker, s. gr. roy. qu. fol. 
        

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